Essen

Den Freibädern in Essen fehlen Rettungskräfte - weil sie keine Minijobber einstellen dürfen

Das Freibad in Kettwig und Oststadt blieb am Mittwoch geschlossen.
Das Freibad in Kettwig und Oststadt blieb am Mittwoch geschlossen.

Essen. Am Mittwoch war der bisher wärmste Tag des Jahres. Und ausgerechnet dann waren zwei von fünf Freibädern in Essen geschlossen.

Der Grund - den Sport- und Bäderbetrieben fehlen Rettungskräfte. Die sind nötig, um die Bäder zu betreiben. Deshalb musste der Saisonstart in Kettwig und Oststadt verschoben werden.

Personalrat der Stadt will keine Minijobber

Die Bäder würden natürlich gerne Rettungskräfte einstellen. Doch der Personalrat der Stadt verhindert laut , dass Mini-Jobber auf 450-Euro-Basis eingestellt werden. Laut Ausschreibung will die Stadt nämlich Rettungskräfte, die eher 20 Stunden arbeiten. Vielen Minijobbern ist das zu viel.

Für die Eröffnung an Christi Himmelfahrt (25. Mai) haben die Bäder aber erst einmal genügend Helfer beisammen. Dann kannst du also auch in Kettwig und Oststadt schwimmen gehen.

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