Essen

Damit die Karnevalsumzüge keine Terror-Ziele werden: Stadt Essen plant Barrieren gegen Lkw-Anschläge

Durch das neue Konzept sollen die Karnevalisten in Essen unbeschwert feiern können.
Durch das neue Konzept sollen die Karnevalisten in Essen unbeschwert feiern können.
Foto: Christof Koepsel/FUNKE Foto Services
  • Karnevalsumzüge stellen so genannte „weiche Terror-Ziele“ dar
  • Die Stadt Essen und die Polizei haben ein neues Sicherheitskonzept ausgearbeitet
  • So sollst du unbeschwert feiern können

Essen. Die Sicherheitsbehörden reagieren auf die neuen Methoden der jüngsten islamistischen Terroranschläge in Europa.

Das betrifft auch die Karmevalsumzüge in Essen. Die Stadt Essen hat gemeinsam mit der Polizei für die Großveranstaltungen ein neues Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das am Montag vorgestellt wurde.

Dies wird für die Umzüge in Rüttenscheid, Kupferdreh, Freisenbruch, Werden, Heisingen und Frohnhausen gelten.

Zufahrten werden blockiert

Damit es nicht wie in Berlin zu einer Tragödie kommt, werden bei den Umzügen Zufahrten und Straßen mit Fahrzeugen des Amtes für Straßen und Verkehr und der Polizei blockiert.

Keine Personenkontrollen, keine „verbotenen Zonen“

Es wird jedoch keine „verbotenen Zonen“ geben, die nicht betreten werden dürfen.

Auch Personenkontrollen sind nicht vorgesehen.

Appell an Karnevalisten

Die Polizei und die Stadt Essen bitten jedoch darum, dass Karnevalisten keine großen Taschen sowie gefährliche Gegenstände zu den Umzügen mitnehmen.

Kamelle passen auch in kleine (Jute-)beutel.

(jgi)

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