Essen

„Da hört der Spaß auf!“ So erlebte ein Essener Taxifahrer das Orkantief „Friederike“

So erlebten die Essener Taxifahrer den Orkan "Friederike"

Für die Essener Taxifahrer war wegen Orkan "Friederike" Dauereinsatz angesagt. Da sowohl Bahn als auch EVAG ihren Fahrbetrieb eingestellt hatten, war für viele das Taxi die einzige Möglichkeit ans Ziel zu kommen.

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  • Dirk Schäfer (58) hatte seine Schicht, als „Friederike“ durchs Revier fegte
  • Der Essener Taxifahrer erlebte einen rasanten Arbeitstag
  • Trotzdem wartete nicht das große Geld

Essen. Dachpfannen flogen durch die Gegend, Bäume fielen um wie Streichhölzer und ein Lkw drohte von der Berliner Brücke zu fallen. „Friederike“ hinterließ am Donnerstag eine Schneise der Verwüstung im Ruhrgebiet.

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Die Deutsche Bahn stellte ihren Verkehr vorsorglich ein und verteilte Taxischeine für Reisende. Deshalb hatten Taxifahrer alle Hände voll zu tun, um die Reisenden von A nach B zu bringen. „Weil so viel los war, haben wir nach Personen gesucht, die in die gleiche Richtung wollten“, erklärt Dirk Schäfer (58).

Der Taxifahrer aus Altenessen hatte seine Schicht während das Orkantief im Revier wütete. Obwohl die Konkurrenz durch die Deutsche Bahn ausfiel, konnten sich die Fahrer seinen Angaben zufolge nicht über den großen Geldsegen freuen.

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„Da hört der Spaß auf“

Das Problem: Viele Reisende steuerten weiter entfernte Ziele an als üblich, weswegen die Taxifahrer über die Autobahnen ausweichen mussten. Dort herrschte wegen des Sturms aber großes Chaos. Viele Autobahnen waren wegen abknickender Äste und verunglückter Lkw verstopft.

„Da kommst du nicht voran“, so der Essener. Nach zehn Stunden beendete er seine Frühschicht. „Irgendwann hört der Spaß eben auf“, sagt der 58-Jährige und verweist auf die Kollegen der Nachtschicht. Die hätten dann die letzten Gestrandeten transportiert.

Wie Dirk Schäfer seine Schicht erlebte und wie die Taxizentrale mit der Deutschen Bahn kooperiert, erfährst du im Video.

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