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Coronavirus: Klopapier-Preis in Essen sprengt alle Dimensionen – dahinter steckt ein wichtiger Grund

Corona-Kontaktverbot: Was vermissen die Essener am meisten?

Hält sich Essen trotz Super-Osterwetter an das Kontaktverbot?

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Essen. Das Coronavirus hat das Leben in Deutschland komplett auf den Kopf gestellt. Bestimmte Produkte sind hierzulande zum Symbol der Pandemie geworden.

Klopapier gehört eindeutig dazu. Mit der Ausbreitung des Coronavirus hat es sich quasi zum weißen Gold entwickelt. In Essen wechselte eine Rolle Toilettenpapier jetzt für einen sagenhaften Preis den Besitzer.

Coronavirus: Irrer Klopapier-Preis in Essen – aus diesem Grund

Es dürfte die wohl teuerste Klopapier-Rolle aller Zeiten gewesen sein: Mehr als 5.000 Euro legte ein Unbekannter dafür auf den Tisch.

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Dabei handelt es sich tatsächlich um eine handelsübliche Rolle. Diese ist jedoch Teil eines Gesamtwerks des Graffiti-Künstlers „dekLart“ aus Essen. Er versteigerte seine Klopapier-Kunst auf der Internetplattform „Unity Charity“ für einen guten Zweck.

„F*ck Corona“: Spende geht an ...

Mit dem Erlös unterstützt „dekLart“ den Deutschen Kinderverein. Nach Angaben von „United Chrity“ wolle der Essener Künstler mit seinem Werk zeigen, „ dass wir das Virus ernst nehmen müssen, aber auch den Humor nicht verlieren dürfen.“

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Das sind die Botschaften, die „dekLart“ auf seiner Klopapier-Kunst verewigte:

  • „Stay Positive“
  • „F*ck Corona“
  • „Wash your hands“
  • „Stay Strong“
  • „Love“
  • „Blessed“
  • „Stay cool“
  • „Focus“
  • „Relax“

Wie Klopapier zum Corona-Symbol wurde

Toilettenpapier war genau wie Mehl, Trockenhefe oder Nudeln in Supermärkten und Drogerien wochenlang Mangelware. Einige Kunden hatten sich die haltbaren Produkte in Massen zugelegt. Warum die Deutschen es wirklich gehamstert haben, erfährst du hier >>>

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Unternehmen reagierten auf die Hamsterkäufe und rationierten die Mengen für alle Kunden. Seitdem hat sich die Lage zumindest an der Klopapier-Front einigermaßen entspannt.

In den sozialen Netzwerken regten sich die Menschen über das Kaufverhalten mancher Kunden massiv auf. Politiker und Händler rieten immer wieder von Hamsterkäufen ab. Es sei nicht nötig und belaste unnötig die Handelsketten. (ak)

 
 

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