Coronavirus im Ruhrgebiet: Dieses Video ist gespenstisch

Coronavirus im Ruhrgebiet

Coronavirus im Ruhrgebiet: Dieses Video ist gespenstisch

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Die Kontaktsperre, die wegen des Coronavirus' verhängt wurde, treibt die Menschen europaweit in ihre Häuser. Webcam-Videos zeigen verlassene Sehenswürdigkeiten, leere Straßen, Plätze, Shoppingmalls.

Großstädte gleichen einer Geisterlandschaft. Aber wie sieht es eigentlich im Ruhrgebiet aus? Wir haben uns in den Städten und den Hot-Spots im Revier umgeschaut. Und die Aufnahmen, die dabei entstanden sind, sind echt gespenstisch!

Coronavirus: Ruhrgebiet weitgehend lahmgelegt

Das Ruhrgebiet steht still. Das lässt sich von den Besuchen an den sonst so belebten Orten der Region festhalten. In den Innenstädten in Bochum, Duisburg und Essen trifft man kaum noch Fußgänger. Die Geschäfte sind größtenteils zu, vereinzelt hat ein Imbiss geöffnet.

Auf der A40 fahren zwar noch einige Autos, doch verglichen mit dem Verkehr, der hier sonst herrscht, sind es deutlich weniger. Auch am Hauptbahnhof in Essen wird schnell klar, dass die Zahl der Pendler sich drastisch verringert hat. Viele Betriebe haben ihre Mitarbeiter ins Home-Office geschickt. Andere können gar nicht mehr arbeiten.

Was auffällig ist: In gleich mehreren Städten ist das Ordnungsamt auf den Straßen unterwegs und kontrolliert, ob sich auch alle an die Kontaktsperre halten.

Kaum Besucher bei Sehenswürdigkeiten

Doch nicht nur in den Innenstädten, auch an den Freizeit-Hot-Spots der Region herrscht meist gähnende Leere. Das Wetter in diesen Tagen ist einladend wie selten. Einige wenige Jogger oder Fahrradfahrer sind unterwegs. Vom Massentourismus ist nichts zu spüren.

Ob Zeche Zollverein in Essen, der Innenhafen oder Landschaftspark Nord in Duisburg: Viel ist hier wirklich nicht los. Besonders drastisch ist das Bild aber an den Shoppingcentern und Universitäten.

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Auf dem großen Parkplatz des Ruhrparks in Bochum stehen nur einige Autos, die zum Kaufland gefahren sind. Am Centro in Oberhausen bleibt die sonst so belebte Promenade menschenleer. An der Ruhr-Universität in Bochum fährt einzig und allein eine Skaterin ihre Runden.

Es wird klar: „Wir bleiben zu Hause“ ist in diesen Tagen im Ruhrgebiet nicht nur eine hohle Phrase. (dav)

 
 

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