CDU und SPD machen sich für Kontinuität stark

Cordula Schare, beim städtischen Bildungsbüro zuständig für die schulbezogene Jugendsozialarbeit, betont, dass die Finanzierung für Schulsozialarbeiter am 31. Dezember auslaufen wird. „In diesem Jahr haben wir noch Geld aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes, das 2013 nicht abgerufen wurde.“ Zehn Schulsozialarbeiter seien bis Ende vergangenen Jahres an sechs Essener Berufskollegs beschäftigt gewesen. „In diesem Jahr gibt es dafür dort noch 7,25 Stellen.“

Dass die Schulsozialarbeit erfolgreich sei, stehe außer Frage, betont Schare. „Aber wir wissen derzeit noch nicht, wie es im kommenden Jahr weitergehen soll.“

Die Ratsfraktionen von CDU und SPD setzen sich für eine Sicherung der Schulsozialarbeit und ein diesbezügliches Dauerkonzept ein. Dirk Kalweit, sozialpolitischer Sprecher der Essener CDU-Fraktion, hält dies für eine Aufgabe des Landes. Die Landesregierung habe gewusst, dass die Mittel des Bundes für Schulsozialarbeit nur bis zum 31. Dezember 2013 zur Verfügung standen, so Kalweit. Trotzdem habe sie nichts unternommen, um „die Finanzierung sicherzustellen“.

Die Essener SPD-Landtagsabgeordnete Britta Altenkamp weist daraufhin, dass die Landesregierung mit den Kommunen nach Möglichkeiten suche, die Schulsozialarbeit langfristig anbieten zu können.