Bürgerinitiative in Leithe hält an ihren Zielen fest

Leithe..  Dass die Stadt das Areal nördlich der Lahnbeckestraße in Leithe als Standort für feste Asylunterkünfte auserkoren hat, ist bekannt. Dass jedoch, ob der gesetzlich vorgeschriebenen Anbindung an den Siedlungsbereich, nun auch der südliche Teil des Geländes – zumindest teilweise – bebaut werden muss, ist neu und treibt Christian Kallweit von der Bürgerinitiative (BI) Pro Landschaftsschutz Leithe Sorgenfalten auf die Stirn: „Ein solches Vorgehen ist inakzeptabel.“

So sei es, laut Kallweit, nicht nachvollziehbar, wieso ein solch relevantes Detail der Planung nicht im Vorfeld der Entscheidung geprüft wurde. „Auch die Stadt weiß, dass der nördliche Teil des Geländes im Außenbereich liegt und welche Voraussetzungen für eine stationäre Bebauung notwendig sind“, so Kallweit weiter.

An der grundsätzlichen Haltung der Bürgerinitiative, das Landschaftsschutzgebiet in Leithe unter allen Umständen zu schützen, habe sich jedenfalls nichts geändert. Eventuell müsse man über mögliche Alternativen der Bebauung nachdenken, die einen größeren planerischen Spielraum zulassen, so Kallweit.

Sollte die Stadt auf ihren Plänen beharren, wollen Kallweit und seine Mitstreiter ihr nächstes Ass aus des Ärmel ziehen: Kallweit: „Der für den südlichen Teil des Areals gültige Bebauungsplan schreibt einen natürlichen Schutz, eine 30 Meter breite Grünflache am Ostrand des Gewerbegebietes vor. Sollte dort gebaut werden, kann dies nicht ohne eine aufwendige Planänderung geschehen.“

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