Essen

Brutale Kälte im Revier: Essen stellt historischen Minusrekord auf

Draußen ist es an diesem Wochenende reichlich ungemütlich. (Archivbild)
Draußen ist es an diesem Wochenende reichlich ungemütlich. (Archivbild)
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services
  • Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen
  • Gefühlte Temperaturen bei -8 Grad
  • Historische Tiefstwerte in Essen

Essen. Schneegestöber, Bodenfrost und ein fieser Ostwind: Wer sich am Samstagmorgen vor die Tür getraut hat, um ein paar Brötchen beim Bäcker um die Ecke zu holen, dem peitschte die kalte Luft nur so um die Ohren.

Die Sonne schafft es nicht, sich durch den dichten Wolkenhimmel zu kämpfen. Darum bleiben die Temperaturen den ganzen Tag über im Minusbereich. Am Nachmittag misst der Deutsche Wetterdienste (DWD) frostige -3 Grad in Essen. „Viel wärmer wird es heute auch nicht mehr werden“, sagte ein Sprecher am Samstagnachmittag.

Kältester 17. März der Geschichte

Das bedeutet einen historischen Minusrekord für Essen. Denn seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1985 in Essen war es an einem 17. März noch nie so kalt in Essen. Bisher lag der Rekord bei einem Tagesmaximum von 0,3 Grad, bestätigte der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes gegenüber DER WESTEN.

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Darum fühlt es sich deutlich kälter an

Gefühlt ist es außerdem am Wochenende noch deutlich kälter. Grund dafür ist der starke Ostwind und die relativ feuchte Luft. „Dadurch liegen die gefühlten Temperaturen in Essen bei etwa -8 Grad“, so der DWD-Sprecher.

Wegen der eisigen Temperaturen und des Schneefalls im gesamten Ruhrgebiet warnt der DWD weiterhin vor glatten Straßen.

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Wieder Schnee am Dienstag

Am Sonntag bleibt es weiterhin frisch, sagt der DWD-Sprecher. Allerdings soll sich ab und an die Sonne zeigen.

Erst zu beginn der Woche sollen die Temperaturen wieder steigen. Am Montag könnten die Temperaturen wieder über die Null-Grad-Marke steigen. Im Bergland bleibt es allerdings frostig. In der Nacht zu Dienstag kündigt sich dann allerdings schon wieder Schnee an.

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