Essen

Brisanter Fund in Essen: Bauarbeiter legen spektakukäres Weltkriegs-Überbleibsel frei

Unter der Überdachung befindet sich der etwa 45 Zentimeter breite Zugang.
Unter der Überdachung befindet sich der etwa 45 Zentimeter breite Zugang.
Foto: Dr. Hopp, Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Stadt Essen

Essen. Bauarbeiter haben in der Nähe der Alfredstraße in Essen-Rüttenscheid kürzlich einen außergewöhnlichen Fund gemacht. Wenn Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden, handelt es sich im Normalfall oft um nicht detonierte Fliegerbombe.

Doch dieser Fund ist jedoch das genaue Gegenteil, er sollte vor der Gefahr aus der Luft schützen. Und zwar genau einen Menschen.

Essen: Kurioser Fund – Ein-Mann-Bunker bei Bauarbeiten freigelegt

Der eierförmige Bau hat eine sichtbare Höhe von etwa 1,60 Meter und einen Durchmesser von 1,70 Meter. Die Wand ist circa 28 Zentimeter dick.

Zusammengesetzt ist der kleine Betonbau aus fünf fest miteinander verschraubten Segmenten und einer Kappe. Wenn der Fliegeralarm ertönte, musste der Mensch, sich durch einen 45 Zentimeter breiten Zugang in Sicherheit bringen. Eine Tür gibt es nicht.

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Schutz vor Splitterflug für eine Person

Im Zweiten Weltkrieg sollten diese Einzelschutzräume den Beobachtungsposten Schutz bieten. Einem direkten Beschuss hielten sie jedoch selten stand.

Ähnliche Bauten gibt es heute noch auf dem Krupp-Gelände oder an den Gleisen der Rheinischen Bahn. (db)

 
 

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