Bluttat geschah in der Silvesternacht

Die Obduktion der beiden Leichen, die am Neujahrstag in Burgaltendorf in einem Zweifamilienhaus gefunden worden sind, hat bestätigt: Der 78-Jährige, der in der oberen Wohnung getrennt von seiner Frau (79) lebte, hat diese zuerst mit mehreren Schüssen getötet und dann sich selbst gerichtet, so Polizeisprecher Marco Ueberbach.

Die Ermittler gehen weiterhin davon aus, dass die Waffe, die neben dem Mann gefunden worden ist, die Tatwaffe ist. Allein bestätigen müssen das weitere kriminalistische Untersuchungen. Fest steht: „Es handelt sich um eine Pistole, allerdings besaß keines der beiden Opfer einen Waffenschein“, so Ueberbach. Wo die Pistole herkam, auch dazu werde weiter ermittelt. Bei den Beamten der Mordkommission bestünden aber derzeit keine Zweifel zur Tatzeit: Demnach soll der 78-Jährige seine Frau und auch sich in der Silvesternacht erschossen haben.

Seit dem Neujahrstag liefen die Ermittlungen in dem Haus an der Straße Im Brauke, das in einer gepflegten gutbürgerlichen Siedlung liegt, auf Hochtouren. Eine Verwandte hatte dort die Leiche der Frau gefunden und die Polizei gerufen. Die Nachbarn, die sich mitunter seit Jahrzehnten kennen, reagierten geschockt. Sie sprachen auch von Streit und früheren Polizeieinsätzen, denen nun die Tragödie folgte.

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