Essen

„Bauer sucht Frau“ bei RTL: Anna aus Essen schießt gegen neue Landwirte – wegen dieser TV-Szenen

Anna und Gerald aus Namibia.
Anna und Gerald aus Namibia.
Foto: MG RTL D

Essen. Die neue Staffel „Bauer sucht Frau“ ist gerade erst bei RTL gestartet und schon bahnt sich der erste Skandal an.

So gefallen einigen Zuschauern die Umgangsmethoden der Bauern mit ihren Tieren so gar nicht. Und auch Anna Heiser, die in der letzten Staffel „Bauer sucht Frau“ ihren Traum-Farmer Gerald aus Namibia kennen und lieben lernte, ist so gar nicht einverstanden.

„Am Montag wurde die neue Folge von 'Bauer sucht Frau' ausgestrahlt. Habt ihr es geschaut?“, fragt sie ihre Follower bei Instagram.

„Bauer sucht Frau“: Bilder aus der Sendung haben heile Welt zerstört

Und weiter: „Die Bilder, die dort gezeigt worden sind, haben für einige Zuschauer die 'heile BsF Welt' zerstört. Grund dafür ist der Umgang mancher Bauern mit den Tieren oder/und die Umstände in den sie gehalten werden. Ich denke, dass in Deutschland fast jeder bereits mit dem Begriff der 'Massentierhaltung' konfrontiert worden ist. Allerdings nicht jeder möchte es wahr haben.“

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Kritik an Konsumgesellschaft

Und dann beginnt die Konsum-Kritik der Neu-Namibierin erst richtig: „In dieser Konsumwelt möchte man alles am liebsten um sonst bekommen - auch die tierischen Produkte. Leider ist der Preis von 90 Cent für einen Liter Milch nur dann möglich, wenn die Mutterkuh durchgehend künstlich geschwängert wird und das Kalb ihr weggenommen wird, damit es die für den menschlichen Verzehr vorgesehene Milch nicht 'klaut'.“

Eine berechtigte Kritik, die Anna noch weiter ausführt: „Aber ihr Lieben, es geht auch anders! Die Art und Weise, wie die Tiere gehalten werden, ist von uns abhängig - davon wie wir mit unserem Konsum umgehen. Ich bin keine Vegetarierin und werde es nie sein, dennoch habe ich schon vor 'Bauer sucht Frau' darauf geachtet, woher mein Fleisch, meine Milch, etc. kommen. Wir sollten bewusster mit dem Kauf von tierischen Produkten umgehen und mehr Geld dafür ausgeben.“

Viele Menschen können sich Produkte nicht leisten

Ein hehres Ziel, das die ehemalige „Bauer sucht Frau“-Kandidatin sich da erdacht hat. „Leider ist es in der Realität nicht immer möglich, da viele Menschen einfach zu wenig Geld haben. Ich weiß, dass ich nicht die Welt verändern kann, aber es ist schon mal ein guter Anfang, wenn jeder nach seinen Möglichkeiten dazu beiträgt, die Welt ein wenig besser zu machen.“

So ist sich Anna aber durchaus darüber bewusst, dass sie sich in einer privilegierten Position befindet: „Ich habe das Glück auf einer Farm zu leben, auf der die Tiere ein richtig schönes Leben haben. Das haben aber leider nicht alle Bauern, da sie sich über Wasser halten müssen. Dennoch kann jeder von uns etwas dazu beitragen, dass diese Umstände sich ändern.“

Hier kannst du den Post von Anna finden.

 
 

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