Essen

Dramatische Badeunfälle in Essen und Kaarst: Ein Toter, zwei Kleinkinder in kritischem Zustand

Ein Kleinkind schwebt nach einem Badeunfall im Kaarster See in Lebensgefahr.
Ein Kleinkind schwebt nach einem Badeunfall im Kaarster See in Lebensgefahr.
Foto: Daniel Bothe

Essen. Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden hat es am Wochenende gleich drei dramatische Badeunfälle in NRW gegeben.

In Essen ereignete sich ein Unglück in der Ruhr: Ein Kleinkind fiel am Samstagabend gegen 19 Uhr in die Ruhr. Das Kind war mit seiner Familie auf der Brehminsel in Werden, offenbar unbeobachtet geriet es ins Wasser. Es wurde leblos von Zeugen aus dem Wasser geholt und am Ufer reanimiert.

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Am Sonntag hatte es auch im Kaarster See bei Neuss einen Bade-Unfall mit einem Kleinkind gegeben. Dort hatte eine Mutter ihren Sohn (4) als vermisst gemeldet. Die Feuerwehr und weitere ehrenamtliche Rettungskräfte fanden das Kind nach rund 20 Minuten intensiver Suche leblos unter Wasser.

Auch hier war eine Reanimation nötig, der Zustand des Kindes ist weiterhin kritisch. Die Einsatzkräfte mussten nach dem Einsatz von Seelsorgern betreut werden.

Badeunfälle in NRW: Mann (24) stirbt in Steinfurt

Tödlich endete ein Badeunfall in Steinfurt im Münsterland. Dort ist ein 24-Jähriger beim Baden in einem See ertrunken.

Andere Badegäste hätten am Sonntag beobachtet, wie der Mann im Kieferngrundsee plötzlich untergegangen sei. Helfer konnten den 24-Jährigen noch an Land ziehen und reanimieren. Er sei aber später im Krankenhaus gestorben, sagte ein Polizeisprecher am Montag. (dso/dpa)

 
 

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