Essen

Ausländer-Stopp bei Essener Tafel: Jörg Sartor will nicht mit AfD-Mann Guido Reil reden

Jörg Sartor will nicht mit Guido Reil sprechen und findet: „Politiker wollen sich auf Kosten der Tafel profilieren.“
Jörg Sartor will nicht mit Guido Reil sprechen und findet: „Politiker wollen sich auf Kosten der Tafel profilieren.“
Foto: dpa
  • Jörg Sartor empört über Kritik an Sozialdezernent und OB
  •  „Politiker wollen sich auf Kosten der Tafel profilieren“
  • Tafelchef will kein Gespräch mit Guido Reil

Essen. Jörg Sartor, der Vorsitzende der „Essener Tafel“ ist enttäuscht von den Sozialdemokraten: Die SPD hätte er immer gewählt. Ein Gespräch mit Guido Reil lehnt Sartor aber ab.

Sartor empört über Kritik an Renzel und Kufen

Jörg Sartor ist empört über die Kritik: Vor allem Thomas Kutschaty bekommt es ab. Denn der Chef der Essener SPD hatte die Frage in den Raum gestellt, warum Sozialdezernent Peter Renzel und Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) sich mit den Problemen der Tafel nicht schon viel früher befasst hätten.

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Tafelchef: Politiker wollen sich auf Kosten der Tafel profilieren

Beide seien die Einzigen gewesen, die der Tafel von Anfang an geholfen hätten. Das würde aber nicht heißen, dass sie es richtig finden, was die Tafel gemacht hätte, sagte Jörg Sartor der WAZ. Wollen sich die Politiker auf Kosten der Essener Tafel profilieren? Das wirft Sartor ihnen vor.

Kein Gespräch mit Reil: „Ich lasse mich vor keinen Karren spannen“

Er selbst habe immer die SPD gewählt. Doch das ist jetzt vorbei: Wer sich so äußere wie die Landes-SPD, dränge ihn „in eine ganz andere Richtung.“ Sartor meint damit aber keinesfalls die AfD: Sartor habe ein Gespräch mit Guido Reil abgelehnt: Er lasse sich vor keinen Karren spannen - „schon gar nicht vor den der Afd.“

Den ganzen Artikel kannst du bei der Waz nachlesen. (mj)

 
 

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