Aufräumarbeiten in Essener Wäldern starten erst ab Herbst

Christina Wandt
Der Sturm am Pfingstmontag richtete massive Schäden in den Essener Wäldern an.
Der Sturm am Pfingstmontag richtete massive Schäden in den Essener Wäldern an.
Foto: Hans Blossey
Das Betreten der Wälder in Essen bleibt weiter verboten. Der Betriebsleiter von Grün und Gruga erklärte, dass es Herbst oder Winter sein könnte, bis man wieder in die Wälder hineingehen könne. Die Stadt warnt vor der "Gefahr von oben", weil immer noch zentnerschwere Äste von Bäumen stürzen können.

Essen. Die Stadt Essen macht darauf aufmerksam, dass das Betreten der Wälder aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres verboten ist. "Wir werden Herbst oder Winter haben, bis wir in die Waldungen hineingehen können", sagt Bernd Schmidt-Knop, Betriebsleiter von Grün und Gruga.

Mit Sorge beobachte Schmidt-Knop, dass viele Bürger nach dem verheerenden Sturm vom Pfingstmontag zur Normalität zurückkehren. "Auf dem Boden sieht nun alles ganz gut aus, die Gefahr von oben wächst dagegen." Herabstürzende Äste könnten zentnerschwer sein, umso unverständlicher sei es, "wenn nun Jogger sorglos durch die Wälder laufen". Weiterhin sei größte Vorsicht geboten. Unwetter