Essen

Auf A40: Ferrari liefert sich irre Verfolgungsjagd mit Polizei – schlimmer Verdacht

Immer wieder entwischte der Ferrari-Fahrer den Polizisten auf der A40. (Symbolfoto)
Immer wieder entwischte der Ferrari-Fahrer den Polizisten auf der A40. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Deutzmann

Essen. Ein Ferrari-Fahrer hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag über eine Distanz von fast 20 Kilometern eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 31-Jährige soll bei der irren Fahrt über die A40 eine 24-Jährige gegen ihren Willen in seinem Auto festgehalten haben.

Der schwarze und womöglich gestohlene Ferrari stoppte erst auf der A40.

Verfolgungsjagd über A40: Ferrari-Fahrer legt irre Manöver hin

Kurz nach Mitternacht wollte die Polizei den 31-Jährigen auf der Frohnhauser Straße in Essen stoppen. Der Ferrari-Fahrer war zu schnell unterwegs und bereits zwei Stunden zuvor durch zu schnelles Fahren negativ aufgefallen. Doch statt anzuhalten, trat er aufs Gas.

Über die Hindenburgstraße düste er in Richtung A40 – ein Streifenwagen nahm die Verfolgung auf. An der Auffahrt Essen-Zentrum fuhr der Ferrari in Richtung Duisburg auf die Autobahn. Mit teilweise 160 Stundenkilometern bei erlaubten 80 Stundenkilometern setze er die Fahrt fort.

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Dabei trieb der Verkehrsrowdy mit den Beamten ein Katz-und-Maus-Spiel: Mehrfach verlangsamte er seine Fahrt, um dann wieder zu beschleunigen. Bei einem dieser Manöver musste ein Streifenwagen ausweichen, um einen Crash zu verhindern.

Am Autobahnkreuz Kaiserberg legte er die nächste völlig irre Aktion hin: Obwohl ihm mehrere Polizeiautos folgten, wendete er und fuhr wieder in Richtung Essen. Nach gut 20 Kilometern Verfolgungsfahrt gab er schließlich nahe der Ausfahrt Mülheim auf und hielt auf dem Standstreifen. Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Schnell stellte sich heraus: Er besitzt keinen Führerschein. Alkohol hatte er nicht getrunken.

Fahrer soll 24-Jährige festgehalten haben

Auch die 24-jährige Beifahrerin wurde kurzzeitig festgenommen, durfte aber nach Überprüfung ihrer Personalien die Polizeiwache wieder verlassen. Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen verschiedener Verkehrsdelikte, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer möglichen Freiheitsberaubung zum Nachteil der Beifahrerin ermittelt.

Außerdem prüft die Polizei, ob der schwarze Ferrari eventuell gestohlen wurde. Der Ferrari-Fahrer ist bereits wegen anderer Verkehrs- und Eigentumsdelikte polizeibekannt. (mb)

 
 

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