Apfel-Insel im Baldeneysee steht auf der Kippe

Frank Stenglein
Foto: Fremdbild/Ruhr-Atolle

Essen. Die Apfel-Insel im Baldeneysee steht auf der Kippe. Die wasserrechtliche Genehmigung liegt zwar vor, doch die Ruhr-Atoll-Macher zweifeln, ob sie das Projekt finanziell stemmen sollen. Und ob sie es wollen.

Appetitlich oder nicht, darüber kann man streiten. Doch egal wie man dazu steht, Zehntausende Äpfel auf dem Baldeneysee vergären zu lassen, das Kunstprojekt „Apfelinsel“ ist derzeit ohnehin fraglich.

Die wasserrechtliche Genehmigung durch die Bezirksregierung liegt zwar schon seit zwei Wochen vor, doch die Veranstalter von der Ruhr-Atoll-GmbH müssen sich finanziell nach der Decke strecken und sind nach eigenen Angaben unschlüssig, ob sie die Äpfel für die verbleibenden zwei Atoll-Monate noch in See stechen lassen. „Wir überlegen, ob wir die Spende eines Kunstvereins dafür verwenden oder besser für einen anderen Zweck.“ In Tränen ausbrechen würden wohl nicht allzu viele Essener, sollten die Äpfel dem See erspart bleiben.