Essen

Nach Amokfahrt von Bottrop und Essen in Silvesternacht – so stehen die Ermittlungen

Absperrband der Polizei sperrt einen Teil der Osterfelder Straße ab. Auf dem Boden liegen verbrannte Feuerwerkskörper. Ein Autofahrer hatte in der Silvesternacht seinen Wagen gezielt in eine Fußgängergruppe gesteuert und mindestens vier Menschen zum Teil schwer verletzt.
Absperrband der Polizei sperrt einen Teil der Osterfelder Straße ab. Auf dem Boden liegen verbrannte Feuerwerkskörper. Ein Autofahrer hatte in der Silvesternacht seinen Wagen gezielt in eine Fußgängergruppe gesteuert und mindestens vier Menschen zum Teil schwer verletzt.
Foto: dpa
  • Staatsanwaltschaft Essen: Andreas N. soll psychiatrisch untersucht werden
  • „Einige wenige Mediendateien mit rechtsextremem Hintergrund“
  • Psychiatrisches Gutachten noch nicht abgeschlossen

Essen. Nach der Amokfahrt in der Silvesternacht auf feiernde Passanten in Bottrop und Essen, dauern die Ermittlungen zu dem Fall weiter an.

Andreas N., der an Silvester seinen Wagen aus Fremdenhass gegen Feiernde gelenkt haben soll, wird aktuell psychiatrisch untersucht. Die Staatsanwaltschaft hat bisher keine handfesten Hinweise darauf, dass er Verbindungen in rechtsextreme Kreise hat.

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Staatsanwaltschaft Essen teilt mit: Andreas N. soll psychiatrisch untersucht werden

Nach der Amok-Fahrt auf feiernde Passanten im Ruhrgebiet in der Silvesternacht dauern die Ermittlungen gegen den 50 Jahre alten Tatverdächtigen an.

Der Mann aus Essen soll psychiatrisch untersucht werden, teilte die Staatsanwaltschaft Essen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit.

„Psychiatrische Begutachtung steht noch aus“

„Die psychiatrische Begutachtung ist von Seiten der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben worden und steht noch aus“, hieß es. Nach früheren Angaben von NRW-Innenminister Aussage Herbert Reul (CDU) war der Mann in der Vergangenheit wegen psychischer Probleme in Behandlung.

Der Tatverdächtige befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft und sei nicht in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden, so die Staatsanwaltschaft weiter.

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Mann soll aus Fremdenhass Auto in feiernde Passanten gesteuert haben

Der Mann soll seinen Wagen in der Silvesternacht in Bottrop und in Essen aus Fremdenhass mehrfach auf feiernde Menschen zugesteuert haben. Dabei verletzte er insgesamt acht Menschen, die meisten aus Syrien und Afghanistan.

Eine schwer verletzte 46-Jährige aus Syrien befinde sich weiterhin in stationärer Behandlung im Krankenhaus, hieß es. Über den Gesundheitszustand der anderen teilte die Staatsanwaltschaft nichts mit.

„Einige wenige Mediendateien mit rechtsextremem Hintergrund“

Hinweise auf Verbindungen des Mannes in rechtsextreme Kreise gebe es nicht. „Nach bisherigen Erkenntnissen ergaben die ausgewerteten Mediendateien einige wenige Dateien mit rechtsextremem Hintergrund“, hieß es weiter.

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Geständnis abgelegt? Staatsanwaltschaft macht keine Angaben

Erste Aussagen des Mannes deuteten darauf hin, dass er aus rassistischen Motiven handelte, hatte die Polizei nach der Tat mitgeteilt. Nach einer ersten Aussage nach der Festnahme hatte sich der Mann zunächst nicht weiter geäußert.

Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben darüber, ob er bei der Vernehmung ein Geständnis abgelegt hat. (dpa/mj)

 
 

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