American Footballer zu Gast am Werdener Gymnasium

Werden.  Kreuz und quer fliegen die ovalen Bälle über die Wiese der Brehminsel. Was auf den ersten Blick wie Sportunterricht wirkt, ist in Wirklichkeit eine Englisch plus-Stunde am Werdener Gymnasium. Zu Gast an der Schule sind zwei besondere Experten: die Amerikaner Donnie Avant und Poppy Livers, die beide in den USA professionell American Football spielten und nun hier in Deutschland aktiv sind. Vermittelt wurden sie durch das „Outreach”-Programm des US-Generalkonsulats in Düsseldorf. Bevor es mit Donnie und Poppy an die frische Luft ging, hat die Klasse jedoch erst einmal die wichtigsten Footballregeln gelernt, natürlich auf Englisch. „Dabei haben die Kinder eine Menge neuer Vokabeln kennengelernt und gleich angewendet”, freut sich Englischlehrer Karsten Brill.

Höhepunkt für alle Klassen ist aber das Training und das anschließende Footballspiel, in dem die Kommandos auf Englisch gerufen werden. Genau das sei es, was Brill sich vom Einsatz der Amerikaner verspreche: Interesse und Motivation. Er selbst habe zwar auch mehrere Jahre in den USA gelebt, aber es sei doch etwas anderes, wenn ein Muttersprachler den American way of life vermittelt.

Die Schüler der Englisch plus-Klassen erhalten eine Stunde mehr Unterricht pro Woche, in der kommunikative Projekte und der kreative Umgang mit der Fremdsprache im Vordergrund stehen.

 
 

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