Am Uniklinikum fällt eins der ältesten Gebäude

Eins der letzten alten Häuser wird am Uniklinikum zurzeit abgerissen. Foto:  Kerstin Kokoska
Eins der letzten alten Häuser wird am Uniklinikum zurzeit abgerissen. Foto: Kerstin Kokoska
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Essen. Am Donnerstag haben die Abrissarbeiten an einem der ältesten Gebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums begonnen. Die Arbeiten werden wohl Wochen dauern. Das Haus stand seit 2009 leer.

Rund zwei Jahre stand das Haus an der Ecke Hufelandstraße/Esmarchstraße leer. Am Donnerstag haben die Abrissarbeiten an einem der ältesten Gebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums begonnen. Mehrere Wochen werden die Abrissarbeiten - so die Einschätzung des Klinikums - dauern, gelte es doch, den Schutt vor der Entsorgung zu trennen.

Die damalige Hals-, Nasen-, Ohrenklinik eröffnete 1910, anschließend war die Klinik für Orthopädie dort untergebracht, zuletzt diente das Haus mit der wechselvollen Geschichte als Standort für die Hautklinik. Doch die Dermatologen bezogen 2009 ein neues Gebäude. Seither stand das Haus leer.

Räumlich an Grenzen gestoßen

Zu möglichen Plänen für eine Neubebauung des Grundstücks wollte sich Klinikums-Sprecher Burkhard Büscher nicht äußern. Kein Geheimnis ist indes, dass das über die Jahre gewachsene Uniklinikum räumlich an Grenzen stößt, keine Ausbaureserven mehr hat – und mit dem Abriss nun eine bebaubare Fläche bekommt. Was die Nachnutzung wahrscheinlich macht.

Vom ursprünglichen Baukörper der „Städtischen Krankenanstalten“ ist nun einzig das 2009 in Betrieb genommene Dekanatsgebäude übrig geblieben.

 
 

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