Aldi in NRW: Frau war zu nett im Discounter – das sollte ihr zum Verhängnis werden

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Meinerzhagen. Schock bei Aldi in Meinerzhagen (NRW)!

Gerade ihre Freundlichkeit ist einer Frau (76) aus Lüdenscheid (NRW) beim Einkauf bei Aldi zum Verhängnis geworden.

Aldi in NRW: Schock an der Kasse

Am späten Mittwochnachmittag erledigte sie ihren Einkauf bei Aldi. Ihre Handtasche legte sie der Einfachheit halber in den Einkaufskorb. Als sie die Waren an der Kasse bezahlen wollte, folgte der Schock: Von ihrem Portemonnaie fehlte jede Spur. Darin bewahrte sie neben Bargeld auch wichtige Dokumente und die Debitkarte auf.

Die 76-Jährige ging von einem Diebstahl aus und alarmierte die Polizei. Sie erinnere sich daran, von einem Mann „mit ungepflegtem Erscheinungsbild“ nach einem Produkt gefragt worden zu sein.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Aus Freundlichkeit half sie dem Kunden weiter, doch genau hier könnte ihr die eigentlich gute Eigenschaft das zum Verhängnis geworden sein. Laut Polizei könne es sich bei der Frage des Mannes um „das entscheidende Ablenkungsmanöver“ gehandelt haben, „damit ein Komplize in die Tasche greifen konnte.“

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NRW: Polizei spricht wichtige Warnung aus

Die Polizei nahm daher Anzeige auf und veranlasste eine sogenannte Kuno-Sperrung ihrer Debitkarte. Unabhängig von der Meldung an die Bank verhindert diese Sperre den Einsatz der Bankkarte per Lasteinzugs-Verfahren.

Um weitere Einkaufende zu sensibilisieren, sprechen die Polizisten eine wichtige Warnung aus: „Vorsicht vor Taschendieben!“ Wertsachen wie Geldbörsen oder Smartphones gehören nicht an oder in den Einkaufskorb. Es sei schwierig, ihn beim Einkauf immer im Blick zu halten. „Das wissen geübte Taschendiebe und greifen im entscheidenden Augenblick blitzschnell zu.“

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Ein weiterer wichtiger Tipp der Polizei: Niemals die zur Debit- oder Kreditkarte gehörende Pin-Nummer auf der Karte notieren. Ist der Code bekannt, so haben Diebe leichtes Spiel und heben hohe Summen ab, ehe ihre Opfer den Diebstahl überhaupt bemerkt haben. (vh)