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Aldi plant Verpackungsrevolution: Diese drei verrückten Ideen könntest du schon bald in deiner Filiale finden

Aldi will mit drei verrückten Ideen Müll reduzuieren.
Aldi will mit drei verrückten Ideen Müll reduzuieren.
Foto: imago images, Cyclic Design, Wisefoot, Ogata, Montage: DER WESTEN

Essen. Plötzlich ist es in allen Köpfen – Umweltbewusstsein! Was haben wir mit unserem Planeten angestellt und wie können wir das wieder geradebiegen? Eine Frage, die sich auch Aldi stellt.

Der Discounter-Riese hat sich dem Kampf für das Klima gewidmet und das Projekt „Aldi Verpackungsmission“ ins Leben gerufen. Aldi Nord und Aldi Süd wollen mit drei verrückten Innovationen in den nächsten Jahren gemeinsam für deutlich weniger Müll in ihren Filialen sorgen.

Aldi will Verpackungssmüll reduzieren – mit diesen drei verrückten Ideen

Die Ziele sind hoch gesteckt. Wie Aldi-Sprecherin Nastaran Amirhaji gegenüber DER WESTEN erklärt, soll der Materialeinsatz bei Verpackungen bis 2025 um 30 Prozent reduziert werden. „Außerdem sollen bis Ende 2022 100 Prozent aller Eigenmarken-Produktverpackungen bei ALDI recyclingfähig sein“, so Amirhaji.

Im Rahmen eines Förderprogramms hatte Aldi deshalb Start-Ups aufgerufen, ihre Ideen für die nachhaltigere Gestaltung des Aldi-Konzepts vorzustellen.

Aus 80 Bewerbern hat das Essener Unternehmen nun drei ausgewählt. Die folgenden drei Start-Ups erhalten ein 20-wöchiges Förderprogramm, bei dem Aldi als Mentor fungiert.

Das Ziel: Alle drei Ideen markttauglich machen und bei Aldi umsetzen.

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Diese drei Start-Ups werden gefördert:

Cyclic Design: Mehr als 552 Millionen Flaschen Shampoo landen jährlich im Müll. Mit der Innovation „Nepenthes“ will Cyclic Design diese Zahl reduzieren. In Design und Name angelehnt an die Urwald-Kannenpflanze ist Nepenthes ein wiederbefüllbarer Behälter für flüssige Körperpflege-Produkte aller Art. Ohne Deckel und aus recycelbarem Material stellt das innovative Produkt eine einfache Alternative zu den gängigen Einwegverpackungen für Shampoo, Duschgel und Konsorten dar.

Wisefood: Der Plastikstrohhalm wurde von der EU verboten. Doch auch die umweltfreundlicheren Alternativen aus Bambus und Papier landen am Ende im Müll. Der „Superhalm“ von Wisefood, den TV-Fans bereits aus „Die Höhle der Löwen“ oder Galileo kennen, besteht nur aus nachwachsenden Rohstoffen wie Apfelfasern und Getreide. Der Clou: Der Strohhalm ist essbar, schmeckt sogar richtig lecker und hält mit rund einer Stunde länger im Getränk als ein Papier-Strohhalm. Zahlreiche Hotels, Bars und Restaurant sind bereits umgestiegen. Bald soll Aldi folgen.

Ogata:Paperjohn“ sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Einkaufstasche. Doch die Innovation von Ogata kann mehr. Statt einer gewöhnlichen Tragetasche kannst du bei Aldi vielleicht bald mit dem Paperjohn eine Tasche aus recycelbarem Kunststoff oder Papier kaufen, die sie supereinfach zu einem Rucksack umfunktionieren lässt. Das vereinfacht den Transport deines Einkaufs, schont die Umwelt und sieht ganz nebenbei noch fresh aus.

Während der nächsten 20 Wochen haben diese drei Start-Ups jetzt die Möglichkeit, ihr Geschäftsmodell soweit weit zu entwickeln, „dass diese im Idealfall markttauglich sind und bei ALDI umgesetzt werden können“, sagt Aldi-Sprecherin Nastaran Amirhaji.

 
 

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