Aldi-Kunde wird an Kasse nicht bedient – Grund dafür ist seine Maske

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Immer Ärger mit der Maske! In vielen Bundesländern gilt in Supermärkten und Discountern wie Aldi oder Lidl die Pflicht, eine medizinische OP- oder FFP2-Maske zu tragen.

Doch ein Kunde von Aldi hatte nun Ärger. In einer Filiale wollte ein Kassierer ihn nicht bedienen, obwohl der Kunde davon ausging, dass seine Maske den FFP2-Standard erfüllt. Erst eine dritte Person konnte den Konflikt aufklären.

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Aldi: Diese Maske sorgt im Geschäft für Ärger

Die umstrittene Stoffmaske des Aldi-Kunden ist laut Hersteller mit einem „Nano Silver“-Filter ausgestattet. Der soll einen Schutz bieten, der dem der offiziellen FFP2-Masken gleicht. Darauf weist, so die Beschreibung des Kunden, ein gut sichtbarer roter Aufnäher auf dem Baumwollstoff hin.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Trotz Erklärung zu der augenscheinlichen Stoffmaske habe der Mitarbeiter den Kunden nicht abkassieren wollen.

Nicht das einzige Ärgernis für den Mann mit der ungewöhnlichen Mund-Nasen-Bedeckung: Der Kassierer habe ihm zudem unterstellt, dass der Aufnäher der Maske ein Fake sei, empört sich der Kunde bei Facebook.

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Eine schwierige Situation, bei der anscheinend keine der Parteien nachgeben will. Für das Social-Media-Team von Aldi aus der Ferne nur schwer zu beurteilen.

„Normalerweise sollte es keine Probleme geben, wenn es eine FFP2-Maske ist“, antworten sie auf den wütenden Beitrag. Der Kunde solle sich am besten an die Kollegen vor Ort wenden.

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Ein anderer Kunde bemerkte den Fehler zum Glück sofort und schaltet sich ein: Die diskutierte Maske habe trotz des Aufnähers keine offizielle Zulassung. Der Hersteller bezeichne sein Produkt zwar als „antimikrobiellen Mund-Nasenschutz“ , doch genau davor warnt das Verbraucher-Portal „Produktwarnung.eu“.

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Aldi-Kunde mit falscher Maske: Produktwarnung!

Dort heißt es zu der Maske: „Das Produkt soll eine FFP2-Maske gemäß EN 149 sein, eine hierfür notwendige CE-Konformitätserklärung fehlt!“

Das könnte sowohl für den Träger als auch seine Mitmenschen problematisch werden: „Infolgedessen ist das Produkt nachweislich nicht für den menschlichen Gebrauch unbedenklich, erfüllt möglicherweise nicht die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen und schützt daher möglicherweise nicht ordnungsgemäß.“

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Das Produkt sei daher nur kurzzeitig auf dem europäischen Markt erhältlich gewesen und wurde inzwischen jedoch aus den Regalen entfernt. Unter anderem soll es über Ebay und diverse Baumärkte vertrieben worden sein, berichtet „produktwarnung.eu“.

Aldi-Kunde hat daraus gelernt – und gibt Versprechen

Nach dieser Erklärung ist der aufgebrachte Kunde baff, freut sich aber über den Hinweis. „Selbstverständlich werde ich diese Maske zum Einkaufen nicht mehr benutzen“, verspricht er. (vh)

 
 

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