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Aldi in Essen lässt Kreuzung umbauen – plötzlich müssen Anwohner blechen

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Aldi Nord und Aldi Süd haben sich Deutschland untereinander aufgeteilt.

Bittere Folgen für Anwohner nach dem Bau eines Aldi in Essen. Zuerst machte es den Eindruck, dass der Standort der Discounter-Filiale in Karnap viele Vorteile mit sich bringen könnte.

Doch jetzt hat der neue Aldi in Essen ungeahnte Konsequenzen für direkte Anwohner, berichtet die „WAZ“.

Aldi in Essen: Discounter krempelt alles um

Demnach hatte Aldi an seinem neuen Standort in der Heimatstadt nicht nur eine Filiale hochgezogen – sondern auch gleich kurzen Prozess bei der Zuwegung gemacht.

So finanzierte die Discounter-Kette den Umbau der Kreuzung Karnaper Straße/Stinnesstraße, die Autofahrern und der Stadt schon länger ein Dorn im Auge war, heißt es in der „WAZ“.

Doch das Problem sollte sich lediglich verlagern.

Essen Aldi
Die neue Halteverbotszone an der Karnaper Straße in Essen erhitzt die Gemüter. Foto: Dirk A. Friedrich / Funke Foto Services

Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen in Essen und Mülheim
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit
  • Alle weltweiten Filialen sind den beiden Unternehmen mit Sitz in den Ruhrgebietsstädten zugeordnet

Nach Aldi-Umgestaltung – Stadt Essen richtet Halteverbotszone ein

Denn statt der Gefahr direkt an der Kreuzung kam es nach Angaben der Stadt direkt dahinter zu kritischen Situationen.

Die Behörden haben nun reagiert und eine neue Halteverbotszone vor einem Mehrfamilienhaus an der Karnaper Straße eingerichtet. Und die sorgt nun nicht nur für lange Gesichter – sondern geht den Anwohnern auch direkt an die Geldbörse.


Weitere Meldungen aus der Stadt Essen:


Eine alteingesessene Anwohnerin hat mächtig den Kaffee auf. „Das hat mich furchtbar aufgeregt“, erklärt die 70-Jährige gegenüber der Zeitung.

Was die Essenerin genau auf die Palme bringt und wie die Stadt Essen auf die Vorwürfe reagiert, kannst du hier in der „WAZ“ nachlesen >>>