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Aggro-Raucher droht Nichtraucher am Essener Hbf Schläge an. Und bringt dann eine dreiste Ausrede

Der Raucher flippte am Essener Hauptbahnhof aus.
Der Raucher flippte am Essener Hauptbahnhof aus.
Foto: Robert Schlesinger / dpa

Essen. Am Essener Hauptbahnhof ging der Zoff „Raucher gegen Nichtraucher“ am Samstagabend in eine neue aggressive Runde.

Gegen 20:15 Uhr hielt sich ein Mann (32) aus Emsdetten auf einem Bahnsteig im Essener Hauptbahnhof auf. Dort soll der Mann genüsslich eine Zigarette geraucht haben - und zwar außerhalb der gekennzeichneten Raucher-Fläche.

Daran nahm ein Duisburger (66) Anstoß und sprach den 32-Jährigen auf sein Verhalten an. Dieser ignorierte jegliche Aufforderungen und soll den Duisburger erst verhöhnt und anschließend beleidigt haben.

Zudem soll er dem 66-Jährigem Schläge angedroht haben. Weil der Nichtraucher körperliche Gewalt befürchtete, informierte er den Polizeinotruf.

Alberne Ausrede des Aggro-Rauchers

Gegenüber Bundespolizisten erklärte der Raucher, es handele sich um ein Missverständnis. Die Ausrede: Er selbst sei Nichtraucher und der Zigarettenqualm sei von einer anderen Person gekommen.

Reisende die sich in der Nähe aufhielten widerlegten die Angaben des Emsdetteners. Dieser wollte sich daraufhin auch nicht mehr zum Sachverhalt äußern.

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein.

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