Bochum

A40: E-Roller auf Autobahn geworfen: „War ihnen gleichgültig“ – Urteil gefallen!

E-Roller auf A40: Die beiden jungen Männer sind am Donnerstag vor Gericht verurteilt worden.
E-Roller auf A40: Die beiden jungen Männer sind am Donnerstag vor Gericht verurteilt worden.
Foto: dpa

Bochum. Der Vorfall sorgte für großes Entsetzen: Zwei Männer hatten im September des vergangenen Jahres einen E-Roller vor einer Tunneleinfahrt auf die A40 in Bochum geworfen.

Jetzt ist das Urteil zu dem Prozess um den E-Roller auf der A40 gefallen.

A40-Vorfall: Gericht fällt Urteil über die beiden jungen Männer

Vor dem Gericht in Bochum zeigten sich Ayman B. (18) und Justin M. (22) geständig. Sie haben sich am Donnerstag nochmal für die gefährliche Tat entschuldigt, bevor das Gericht schließlich das Urteil verkündete. Die beiden jungen Männer müssen wegen versuchten Mordes für drei und dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das meldet die „Bild“.

Die Hauptstrafe werden die Täter in einer Erziehungsanstalt absitzen, wie das Gericht entschied.

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Staatsanwaltschaft stimmt Urteil offenbar zu

Am Abend des 23. September 2019 hatten die beiden jungen betrunkenen Männer den E-Roller von einer Brücke auf die A40 geworfen. Durch großes Glück wurde zwar niemand verletzt, genauso hätte es auch Tote geben können.

Die Staatsanwaltschaft hatte für beide eine höhere Strafe gefordert - wenn auch nur um jeweils ein halbes Jahr mehr. Im Plädoyer hieß es: „Ihnen war durchaus bewusst, wie gefährlich das ist. Darüber haben sie sogar noch diskutiert. Doch dass der Einschlag des Scooters in ein Auto tödliche Verletzungen bewirken kann, war ihnen gleichgültig.“

Dennoch wird die Staatsanwaltschaft laut „Bild“ voraussichtlich nicht in Revision gehen. (nk)

 
 

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