Essen

Acht statt 28 verkaufsoffene Sonntage in Essen - An diesen Tagen kannst du 2018 sonntags shoppen

Einkaufen am Sonntag.
Einkaufen am Sonntag.
Foto: imago

Essen. Wegen einer Klage der Gewerkschaft Verdi hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zahlreiche verkaufsoffene Sonntage untersagt. 2017 hatte die Stadt Essen 28 Termine angesetzt, dieses Jahr sind es nur noch acht. Über die verkaufsoffenen Sonntage 2018 wird am 21. März im Rat der Stadt Essen entschieden. Bisher sind folgende Termine geplant:

  • 15. April in Altenessen während des Altenessener Frühlings mit Kirmes, Werden während des Frühjahrs-, Stoff- und Tuchmarkt, und der Innenstadt während des Frühlingsmarktes
  • 29. April in Steele während des Blumen- und Pflanzenmarktes und Kettwig während des Frühlingsfestes
  • 06. Mai in Borbeck während der Autoschau
  • 03. Juni in Steele während des Gesundheitstages
  • 26. August in Heisingen während des Wottelfestes

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Aber nur weil die Stadt Essen sich beim Sonntags-Shopping auf Termine geeinigt hat und diese im März eventuell abgesegnet werden, heißt es nicht, dass die verkaufsoffenen Sonntage auch stattfinden. Schon im Januar äußerte ver.di für die Sonntagsöffnung bedenken, denn ein verkaufsoffener Sonntag muss an einen „konkreten Anlass“ gebunden sein. Für ver.di, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und kirchliche Organisationen ist dieser konkrete Anlass an keinem der Termine gegeben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ver.di vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen geklagt und Recht bekommen. 28 Termine für verkaufsoffene Sonntage wurden damals gekippt, bevor einige doch sattfinden konnten. Grundlage dafür ist eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach ein Markt zum Beispiel alleine mehr Besucher anziehen muss, als der verkaufsoffene Sonntag. Das war nicht gegeben. (ana)

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