„What a Feeling“ im Ibach-Haus

Immer ein gern gesehener Gast im Ibach-Haus: David Rautenberg (links) mit seinem Benefiz-Rudelsingen für das Kinderprojekt.
Immer ein gern gesehener Gast im Ibach-Haus: David Rautenberg (links) mit seinem Benefiz-Rudelsingen für das Kinderprojekt.
Foto: Laura Dicke

Schwelm.  Gemeinsames Singen, Tanzen, Spaß haben und dabei noch etwas Gutes tun. Die Rede ist vom Rudelsingen. Zum dritten Mal standen David Rautenberg, der Erfinder des Rudelsingens, und Matthias Schneider, der Mann am Piano, auf der Bühne des Ibach-Hauses in der Wilhelmstraße.

Super Stimmung an Wilhelmstraße

Auch dieses Jahr kamen die beiden Rudelsing-Experten auf Einladung des Kinderprojekts von Dirk Henning nach Schwelm. Der Saal war gefüllt mit Teilnehmern aller Altersgruppen. Knapp 300 Leute, wobei es mehr Frauen als Männer waren, bereiteten sich kurz vor Beginn auf das Singen vor. Mit dem Lied „What a Feeling“ aus dem Film Flashdance, startetet das Benefiz-Rudelsingen. Das perfekte Lied für den Start, denn schon von Anfang an herrschte super Stimmung im Saal. Es wurde ordentlich mitgesungen, doch David Rautenberg fehlte es an tanzenden Leuten: „Platzt genug haben wir, ihr könnt euch auch ein bisschen bewegen“, forderte er das Publikum zum Tanzen auf. Die Stimmung lockerte sich und nach ein paar Liedern wurde, zur Freude David Rautenbergs, ordentlich mitgetanzt. Auf der Leinwand wurden, mit einem Projektor, die Texte von Liedern, von gestern bis heute, abgespielt. Darunter ABBA, Steppenwolf, Costa Cordalis, Nena, Queen, Peter Fox und viele weitere.

In zwei Pausen konnten die Teilnehmer ihre Stimmbänder entspannen, Luft holen, oder sich mit Currywurst, Brezeln und Getränken auf die kommenden Lieder vorbereiten.

Die Brezeln wurden gespendet von Schwelms neuer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann. Auch sie hatte tatkräftig mitgesungen und freute sich über die Veranstaltung. Alle Erlöse aus dem Verkauf von Getränken, Speisen und ein Teil des Eintrittsentgelts gehen an das Kinderprojekt von Dirk Henning und damit direkt an den Schwelmer Kinderschutzbund.

Der Schwelmer Kinderschutzbund sieht sich als „Lobby für Kinder“. Dort engagieren sich Menschen aller Altersgruppen, mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation der Kinder, Jugendlichen, Eltern und Familien der Stadt. Mit zahlreichen Angeboten und Projekten, zur Unterstützung und Hilfe setzen sie sich für das Wohl der Kleinen, für Anerkennung der Rechte der Kinder und eine kinderfreundliche Gesellschaft ein.

Dieses Jahr haben Dirk Henning und seine Frau Christine Baumeister-Henning vor, von dem Erlös, Gutscheine für Winterschuhe bei Intersport Reschop zu kaufen, die dann von den Frauen des Kinderschutzbundes direkt an Bedürftige verteilt werden können. „Die Frauen vom Blauen Elefant gucken immer genau auf die Füße der Kinder. Wenn diese neue Schuhe brauchen, bekommen die Mütter sofort einen Gutschein mit“, erklärte Dirk Henning. Schon am Abend rechnete er mit einem Erlös von 1500 bis zu 2000 Euro.

Auf die Idee zum Rudelsingen ist Christine Baumeister-Henning gekommen. „Meine Frau hat mal an einem Rudelsingen teilgenommen und dachte, das wäre auch was für Schwelm und für das Kinderprojekt“, erzählte Dirk Henning. Doch schon allein von der Stimmung im Saal her, war das Rudelsingen ein voller Erfolg. Drei Teilnehmerinnen kamen sogar aus Wuppertal ins Ibach-Haus: „Wir sind wie Groupies. Es macht einfach so viel Spaß, das Ambiente ist super und es hat noch den positiven Nebeneffekt des Spendens“.

 
 

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