Vertrag mit City-Manager verlängert

Pro-City hat den Vertrag mit dem City-Manager Frank Manfrahs (2.v.lks.) um drei Jahre verlängert. Die Vorsitzende Susanne Schumacher gratuliert und Christina Baltin, Michael Hedtkamp (links) und Klaus Bruder freuen sich mit.
Pro-City hat den Vertrag mit dem City-Manager Frank Manfrahs (2.v.lks.) um drei Jahre verlängert. Die Vorsitzende Susanne Schumacher gratuliert und Christina Baltin, Michael Hedtkamp (links) und Klaus Bruder freuen sich mit.
Foto: WP

Gevelsberg..  Dass diese Zusammenarbeit erfolgreich ist, kann jeder sehen, der über die belebte Mittelstraße schlendert. City-Manager Frank Manfrahs hat in den bisherigen sechs Jahren Arbeit für die heimischen Einzelhändler entscheidend dazu beigetragen, die Anziehungskraft der Innenstadt nicht nur auf die Menschen aus Gevelsberg zu erhöhen. Jetzt wurde sein Vertrag mit der Stadtmarketing-Gesellschaft Pro-City um weitere drei Jahre verlängert.

Nah an die 200 Mitglieder hat Pro-City inzwischen. Es sind nicht nur Gevelsberger Einzelhändler. „Wir glauben, dass in einem Geschäftshaus zwei Beteiligte profitieren, wenn die Innenstadt funktioniert: Der Mieter und auch der Vermieter“, sagt Manfrahs und fordert die Immobilienbesitzer dazu auf, auch der Marketinggesellschaft beizutreten. Aber auch Privatleute und Industrieunternehmen engagieren sich inzwischen für eine noch größere Anziehungskraft der Stadt. Selbst Unternehmen aus der Nachbarschaft sind Mitglied geworden.

Dass Gevelsberg im Vergleich zu anderen Kommunen gut mit seiner geschäftigen City abschneidet, ist für die Pro-City-Vorsitzende Susanne Schumacher kein Grund, sich auszuruhen. Sie glaubt, dass die Zufriedenheit ihrer Kollegen auch durch den Umbau der Mittelstraße gestiegen sei: „Nicht alle haben die Zeit der Bauarbeiten überstanden, aber diejenigen, die Geduld zeigten, haben jetzt das Gefühl besser aufgestellt zu sein.“

Metzgereien als Index

Es gebe für jeden sichtbare Zeichen dafür, dass die Gevelsberger Innenstadt funktioniere. Das seien zum Beispiel die vielen Plätze in der Außengastronomie und - für den Laien erst einmal verwunderlich - die Zahl der Metzgereien. „Gehen sie einmal durch Hagen, da finden sie keine.“ Der inhabergeführte Einzelhandel sei auch für Käufer aus den Nachbarstädten attraktiv. „Wenn einer mit verbundenen Augen in der Fußgängerzone einer Großstadt ausgesetzt wird, dann weiß er gar nicht wo er ist, weil überall die selben Filialen der großen Ketten zu finden sind“, meint Manfrahs.

Das alles sei aber kein Grund für ihn, den Erfolg zu genießen und „nicht mehr als auf halber Flamme zu kochen.“ Auch ein großes Einkaufszentrum würde ein Team haben, das sich immer um neue Angebote kümmern würde.

Ein solches ist für Pro-City selbst das Mitgliedertreffen jenseits von Regularien wie zum Beispiel den notwendigen Wahlen. Im vergangenen Jahr fand die erste Ausgabe im Filmriss mit Vortrag und anschließendem gemütlichen Beisammensein satt. Die nächste Veranstaltung ist am Mittwoch, dem 3. September, ab 19.30 Uhr, wieder im Filmriss geplant. Zu Gast ist dann der Düsseldorfer Einzelhandelsexperte Elmar Fedderke. Der Vortag des Buchautors und Besitzers von drei Möbelhäusern steht unter dem Titel „Handel(n) mit Profil - Nach-vorne-Strategien für den Erfolg von morgen“.

Mitgliederwerbung

Die Veranstaltung wendet sich auch ausdrücklich an Personen, die noch nicht Mitglied von Pro-City sind, sich aber für die Arbeit der Stadtmarketinggesellschaft interessieren. Auch zum Beispiel Einzelhändler aus den Nachbarstädten sind eingeladen. „Von Nicht-Mitgliedern verlangen wir allerdings an der Abendkasse einen Eintrittspreis von 30 Euro für den Vortrag und die Bewirtung. Der Betrag wird bei der Abgabe eines Aufnahmeantrags bei Pro-City an dem Abend allerdings erstattet“, kündigt Manfrahs an. Er und Vorsitzende Susanne Schumacher freuen sich vor allen Dingen auf die Gespräche nach dem offiziellen Teil.

 
 

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