Unmut nachvollziehbar

D.  as Ergebnis einer Licht-Messung dient nur einem Zweck. Es soll Klarheit schaffen, ob die Beschwerden der Anwohner berechtigt oder ob sie haltlos sind.

Was daraus folgt, ist klar: Für die Anwohner bestenfalls die Möglichkeit, Verbesserungen einzuklagen. Oder schlimmstenfalls, ohne rechtliche Handhabe dem Wohlwollen von Betreiber bzw. Eigentümer ausgeliefert zu bleiben.

Die Anwohner wollen nicht den Klageweg, sie wollen eine verträgliche Lösung, sagen sie. Für sie wäre es bei der Beleuchtung schon eine große Verbesserung, wenn die Strahler auf dem DHL-Gelände mit Blenden versehen würden, die die Aufhellung und Blendwirkung deutlich reduzieren würden.

DHL selbst sagt, das sei längst geprüft, und der Groß-Logistiker betont immer, man sei um eine verträgliche Lösung für die Anwohner bemüht. Man habe die Blenden-Lösung bisher nicht umsetzen können, weil bei einer solchen Maßnahme mehrere Abteilungen und mehrere Firmen beteiligt seien.

Eine technisch so überschaubare Maßnahme wie das Anbringen von Blenden ist so kompliziert, dass das weltweit größte Logistikunternehmen es bisher nicht umsetzen konnte?

Ich kann verstehen, dass die Anwohner sich da nicht ernst genommen fühlen.

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