TV Altenvoerde gewinnt das Vereinschießen

Fredy Lange, der für die Computerauswertung zuständig ist, Hauptorganisatorin Karin Heinrich und Schützenvereinsvorsitzender André Mayr blicken nach einem langen Tag auf eine gelungene Veranstaltung im Schützenheim zurück.
Fredy Lange, der für die Computerauswertung zuständig ist, Hauptorganisatorin Karin Heinrich und Schützenvereinsvorsitzender André Mayr blicken nach einem langen Tag auf eine gelungene Veranstaltung im Schützenheim zurück.
Foto: Hans-Jochem Schulte

Ennepetal.  Wenn lauter Jubel aus dem Voerder Schützenheim am Helkenberg dringt und Erwachsene sich umarmen, dann ist Voerder Vereine-Schießen. Am Freitag war es wieder soweit. Das vor 37 Jahren vom damaligen Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Thun gegründete Freundschaftsschießen fand am statt, wieder stundenlang, wieder ganz eng an der Spitze. Die anschließende Siegerehrung und Feier endete erst, als der neue Tag schon eine geraume Zeit lang begonnen hatte.

Sensation bei Mannschaftswertung

Siegerin in der Einzelwertung wurde Silke Freund vom Heimatverein Voerde mit 94 Ringen vor Denise Bülbring (ebenfalls 94 Ringe) und Stefanie Daus (93). Beide zählen zu den „Knallfröschen“. Bei den Männern siegte Klaus Wenderoth vom Heimatverein Voerde mit 99 Ringen vor Thomas Mertes (96) vom Ennepetaler Reiterverein und Gunner Müller (94) von Dorma Indoor Soccer. In der Mannschaftswertung kam es zu einer „Sensation“. Der zuvor von der Bürgermeisterin Imke Heymann hoch gehaltene dicke Pokal ging an die Mannschaft des Turnvereins Altenvoerde. Es schossen Jürgen Döring, Thomas Berlin, Ulla Grote, Thomas Riemenschneider, Michael Thiele, Janis Kriewen, Claudia Kielmann Kriewen und Hans Walter Bellingrath. Sie erzielten 531 Ringe.

Riesige Freude beim TVA-Chef

„In all den Jahren lagen wir immer im Mittelfeld“, sagte der überglückliche TVA-Vorsitzender Thomas Berlin. Die große Freude war ihm deutlich anzusehen. Auf Platz zwei mit ebenfalls 531 Ringen kam der Heimatverein Voerde. Es traten an Hans-Jürgen „Harry“ Hirsch, Timo Plätz, Michael Buchholz, Michael Müller, Hans-Martin Heimhardt, Frank Hartmann, Robert Dörnen und Klaus Wenderoth. 525 Ringe erzielte der Ennepetaler Reiterverein und belegte damit den dritten Platz. Es schossen Susanne Lohmann, Jens Lohmann, Sven Handschumacher, Oliver Bartzick, Lukas Blume, Thomas Mertes, Sandra Frey und Norbert Thoms. Bei den Damenmannschaften ging der große Pokal wieder einmal an die „Knallfrösche“, die von Reinhart Kalbe trainiert werden. Es schossen Sylvia Gierlichs, Stefanie Daus, Sabine Nikolaus, Susa Orfei, Angelina Gierlichs, Denise und Anja Bülbring und Florian Gierlichs. Sie erzielten 556 Ringe. Auf Platz zwei kam die Mannschaft des Heimatvereins Voerde mit 524 Ringen. Es schossen Manuela Müller, Melanie Plätz, Verena Buchholz, Silke Freund, Anita Wenderoth, Ute Heimhardt, Eleonore Plätz und Nicola Japes. Die Kolpingsfamilie Voerde belegte den dritten Platz mit 517 Ringen. Es schossen Anette Görnes, Michaela Bergmann, Eva Rinaldo, Sarah Görsch, Nicole und Katrin Wegner, Astrid Brinkmann und Nina Wegener.

Toller Zusammenhalt der Vereine

Bürgermeisterin Imke Heymann, die selbst mit dem Luftgewehr für den Heimatverein Voerde antrat und Platz 38 erzielte, übergab den prächtigen Pokal und umarmte alle Sieger. Auch die Organisationsleitern Karin Heinrich, Schießleiter Dietmar Martschinke und Auswerter Fredy Lange sowie Schützenvereins-Vorsitzender André Mayr ehrten die Sieger. Mayr hatte zuvor die vielen Besucher willkommen geheißen. Auch der stellvertretende Landrat Walter Faupel kam ins Schützenheim, ebenso der CDU-Fraktionsvorsitzende und Ehemann der Bürgermeisterin, Daniel Heymann. Er trat ebenso wie seine Frau für den Heimatverein Voerde an und kam in der Einzelwertung auf Platz 56.

Insgesamt nahmen 47 Frauen und 112 Männer an dem Schießen teil, das die Freundschaft unter den Vereinen der Klutertstadt fördern und vor allem Spaß machen soll. Für die Tabellen-Schlusslichter gab es wiederum Laternen zur Erinnerung, überreicht von der Bürgermeisterin an Karin Kowalczyk (Powerball) und Norbert Thoms (Ennepetaler Reiterverein). Für die strahlende Bürgermeisterin Imke Heymann war es eine Premiere. Sie würdigte den Zusammenhalt der Ennepetaler Vereine und dankte dem Voerder Schützenverein für sein Engagement. Dafür erhielt sie in später Stunde fast stürmischen Beifall.

 
 

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