Teilnehmerrekord beim Bürgermeister-Wandertag

Auch wenn es in der Nacht zuvor stark regnete, der 10. Ennepetaler Bürgermeister Lauf- und Wandertag verzeichnete am Ende einen Teilnehmerrekord.
Auch wenn es in der Nacht zuvor stark regnete, der 10. Ennepetaler Bürgermeister Lauf- und Wandertag verzeichnete am Ende einen Teilnehmerrekord.
Foto: Jochem Schulte
  • 193 Wanderer, 109 Läufer und 53 Nordic Walker auf der unterwegs
  • Organisiert von der Stadt, Skigemeinschaft, den Sportfreunden und vom TuS Ennepetal
  • Urkundenübergabe im Bremenstadion

Ennepetal.  Der 10. Ennepetaler Bürgermeister Lauf- und Wandertag endete am Sonntagabend mit einem Teilnehmerrekord. 193 Wanderer, 109 Läufer und 53 Nordic Walker waren auf die Strecke gegangen, und nicht gerade wenige bewältigten alle Teilstrecken und absolvierten somit bei großer Hitze runde 56 Kilometer.

Start am Sonntagmorgen 6 Uhr

Obwohl in der Nacht zum Sonntag ein Unwetter Regen in Massen über Ennepetal prasseln ließ, waren die Wege für Läufer und Wanderer fast immer sehr gut zu passieren. Das stellte Peter Passilaitis nach einer „Inspektion“ fest. Passilaitis und Pressewart Rüdiger Völkl von den Sportfreunden Ennepetal lobten im Gespräch mit dieser Zeitung Klaus Abel, der wieder einmal die gesamte Organisation hervorragend leitete.

Sonntagmorgen um 6 Uhr ließen sich die ersten Wanderer mit dem Bus vom Bremenstadion zur Heilenbecke Talsperre fahren. Dort gingen sie auf den ersten Streckenabschnitt, der zunächst nach Beyenburg führte und von dort bergauf über den Bilsteiner Kopf bis zur ersten Verpflegungsstation Meier am Külchen an der B 483 in Königsfeld. Offiziell waren es 12 Kilometer, einige Smartphones zeigten bei Teilnehmern bis zu knapp 20 km an. Wie auch immer, die Wanderer, Walker und Läufer hatten ein großes Naturerlebnis, ging es doch durch Wälder und Felder, und über dem Beyenburger See lag eine wunderbare Stille.

„Da kommen sie!“ rief Hans-Gerd Bangert und zeigte von der Verpflegungsstation aus auf den Weg aus Richtung Beyenburg. Erst waren es kleine Grüppchen von Wanderern, schließlich kamen über 100 Menschen. Die ersten Läufer waren auch schon da. Hans-Gerd Bangert und seine Frau Renate verteilten wie in jedem Jahr Obst und Getränke. Diesmal war Stilianos Zirindis helfend dabei. Er zählt zu den Ultra-Läufern, konnte aber wegen eines Muskelfaserrisses nicht auf die Strecke. „Dann helfe ich eben hier“, sagte er. Nach kurzer Pause ging es für viele weiter bis zum DB-Bahnhof in Milspe. Dort begann die Teilstrecke 3 bis zum Ahlberg in Hasperbach. Dort schlossen sich auch Bürgermeisterin Imke Heymann, Sparkassenchef Bodo Bongen und das Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Milspe, Alfred Schmidtchen, den Wanderern an und gingen steil auf bis zum Flugplatz Wahl, dann über Hasper Talsperre ins Tal der Ennepe bis zur Peddenöde mit.

Am späten Nachmittag im Vereinsheim des TuS Ennepetal am Bremen-Stadion. Hier gab es nicht nur ein kühles Bierchen und Pommes, auch Urkunden für alle Teilnehmer. Sportfreunde-Vorsitzender Stefan Marquardt empfing die Bürgermeisterin und zusammen nahmen sie die Verlosung von drei hochwertigen Sportjacken vor.

Vor dem Sportlerheim wurden bei ausgestreckten Beinen die Erlebnisse erzählt. Im Dohlenweg in Voerde hatten Anwohner für Wanderer und Läufer eine Dusche aufgestellt und verteilten Waffeln. Die 14 Monate alten Zwillinge Phil und Jannis waren wohl die jüngsten Teilnehmer. Vater Christoph Scheer und Markus Berger nahmen sie auf dem Rücken tragend mit auf eine Teilstrecke. Die Kinder machten einen putzmunteren Eindruck, als sie am Bremen-Stadion ankamen. Teilnehmer des Bürgermeister-Wandertages kamen von weither, so auch aus München, aus dem Ruhrgebiet und dem Sauerland.

Der zünftig gekleidete Wilhard Boettcher (65) aus Soest (gestern war er in dieser Zeitung im Bild zu sehen), der in diesem Jahr, schon viele, viele Kilometer wanderte - er sprach von etwa 3200 km - konnte Ennepetal nicht wie von im vorgesehen, umrunden. Er wurde plötzlich von einem „Hexenschuss“ geplagt.

Bestens organisiert wurde der 10. Ennepetaler Bürgermeister Lauf- und Wandertag von vielen Menschen aus dem TuS Ennepetal, den Sportfreunden Ennepetal, der Skigemeinschaft Ennepetal, der „Wandergruppe rund um Ennepetal“ sowie der Stadtverwaltung. Der ehemalige Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Jost Störring agierte als „Besenmänner“ und ließen keine Wanderer und Läufer zurück. Eine Dankeschön-Fete für alle Helfer findet am 11. November in der Andy-Hütte der Skigemeinschaft statt, gab Imke Heymann bekannt.

 
 

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