Spaß mit abgehalftertem Prinzenpaar

Loriot-Sketche gehörten zum heiteren Programm der Kolping-Karnevalisten in Voerde
Loriot-Sketche gehörten zum heiteren Programm der Kolping-Karnevalisten in Voerde
Foto: WP

Ennepetal..  Thomas Wegner, der Moderator beim traditionellen Karneval der Kolpingsfamilie Voerde im Gemeindesaal St. Johann Baptist, war in närrischer Form. „Wir begrüßen jetzt das abgehalfterte Kolping-Prinzenpaar 2005 aus Schwelm: Prinz Michael VII. und Prinzessin Antje I.“ Der Marsch „Einmal Prinz zu sein“ erklang. Wer stand vor dem Publikum? Diakon Michael Nieder mit seiner Frau Antje.

Loriot, Männerballett und viel Musik

Ein lustiger Ritt durch Ennepetals Kommunalpolitik begann. Im Visier, die Frauen, die so gerne Bürgermeisterinnen werden wollen: Anita Schöneberg und Imke Heymann. Ein Thema war die von der Ratsmehrheit beschlossene Verlegung der Katholischen Grundschule nach Rüggeberg. Mit feiner närrischer Ironie verkündete Michael Nieder das in der Bevölkerung umstrittene Vorhaben: „Wir retten Rüggeberg“ und sagte weiter: „Tja, so sind wir Katholen eben!“ Beifall von 100 kostümierten Besuchern, unter ihnen CDU-Stadträtin Katja Trottnow.

Wie es im Pfarrbüro zugeht, wenn wichtige Entscheidungen zum Thema Beichtstuhl anstehen, schilderten Eva Gras und Rainer Zerkowski. Sketche von Loriot wurden aufgeführt, ein Männerballett zeigte seine hohe Kunst, und die „Lästerschwestern“ legten los. In später Stunde sorgten die „Los Sombreros“ auf selbstgebauten Instrumenten für den musikalischen Spaß. Da war noch „Timo“, der die Närrinnen und Narren auf die Tanzfläche lockte und Stimmungslieder vom Stapel ließ. „Schöne Maid“, hieß es und die Schönen der närrischen Nacht ließen sich nicht lange bitten.

Seit 53 Jahren wird in Voerde der Kolpingkarneval gefeiert, der auch als Gemeindekarneval betrachtet wird. Und immer war es ein recht uriges Fest für alle Altersklassen.

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