Selfie-Arm und Dritte Hand

In der Reihe „Einfache Dinge, mit denen man sich eine goldene Nase verdient“ gibt es eine Fortsetzung: den Selfie-Arm. Gemeint ist jene teleskop-artige Verlängerung für Smartphones, mit deren Hilfe Selbstporträts, also Selfies, kinderleicht gelingen, wenn man auch das Brandenburger Tor, den Eiffelturm oder das Kolosseum hinter sich mit aufs Bild bringen will. Und das wollen alle, weil alle wollen, dass der Rest der Welt beeindruckt ist, wo man schon überall war.

Mich erinnern Selfie-Arme immer an die „Dritte Hand“, jene Stöckchen mit Kralle dran, mit denen die Menschen, in der Regel die älteren, sich auch an den entlegensten Orten ihres Rückens noch kratzen können.

Selfie-Arm und Dritte Hand ließen sich klasse kombinieren. Warum ist da eigentlich noch keiner drauf gekommen? Das Ergebnis wäre ein generationsübergreifendes Dingsbums, was nicht viel kostet und in jeder Lebenslage und in jedem Alter zu gebrauchen ist. Ich hab’ schon einen Namen dafür: der schlaue Finger.

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