Schützenhütte eingeweiht

Der Voerder Schützenverein weiht seine Grill - und Spießbratenhütte am Vereinsheim am helkenberger Weg ein. Die Hütte wurde in Eigenleistung unter maßgeblicher Führung von Vereinsmitglied Gerhard Mayr (Vierter von links) errichtet. Im Beisein geladener Gäste schnitt Bürgermeisterin Imke Heymann das symbolische Band durch.
Der Voerder Schützenverein weiht seine Grill - und Spießbratenhütte am Vereinsheim am helkenberger Weg ein. Die Hütte wurde in Eigenleistung unter maßgeblicher Führung von Vereinsmitglied Gerhard Mayr (Vierter von links) errichtet. Im Beisein geladener Gäste schnitt Bürgermeisterin Imke Heymann das symbolische Band durch.
Foto: WP

Ennepetal.  Bürgermeisterin Imke Heymann durchschnitt das Band, das Feuer wurde entzündet und nach fast dreistündigem Spießbratendrehen und Schmaus stand am Donnerstagabend fest: die Premiere ist der Grillhütte ist gelungen!

In der Nacht zu Mittwoch hatten noch unbekannte Täter das Gelände des Voerder Schützenvereins am Helkenberg aufgesucht und waren in die Schützenhütte eingedrungen. Sie stahlen unter anderem die an den Wänden angebrachten Strahler und ließen auch Teile der Zapfanlage mitgehen. Besonders schlimm: Sie entzündeten Feuer unter der Decke des Holzhauses, bevor sie mit ihrer Beute verschwanden. Vermutlich nur durch glücklichen Zufall wurde das Abfackeln der „Schützenhütte“, wie der Erbauer Gerhard Mayr sie nennt, verhindert. Das Feuer erlosch von selbst. Die Polizei ermittelt, stellte Spuren sicher.

Keine Vermutung zu Tätern

Bei der Eröffnung des Schützenhauses mit geladenen Gästen stellten sich alle die Frage: „Wer macht so etwas und warum?“ Schützenvereins-Vorsitzender André Mayr: „Wir haben keine Vermutungen, wir haben mit keinem Streit.“

Die Schützenhütte ist eine zünftige und gut durchdachte Spießbraten- und Grillhütte neben dem Vogelschießstand. Zur Hütte zählen ein Holzlager und eine eingebaute Zapfanlage. Rund 20 Personen finden Platz, können grillen oder Braten am Spieß drehen. Um die Hütte herum gibt es noch eine Überdachung. Hier können noch einmal rund 25 Personen sich gemütlich treffen. Die Seiten lassen sich öffnen, so dass größere Gruppen gemütlich feiern können. Außerdem gibt es im Außenbereich noch eine Terrasse mit weiteren Sitz- und Stehplätzen und Feuerstelle.

Vor drei Jahren hatte Gerhard Mayr die Idee, eine solche Hütte zu bauen. Wie sein Sohn André, der Vorsitzende der Voerder Schützen sagte, befasste sich sein Vater selbst im Urlaub mit dem Projekt, fotografierte auf Reisen Grillstellen und Hütten. Gerhard Mayr schaffte es schließlich, Sponsoren zu überzeugen. Er selbst machte sich auch handwerklich ans Werk und fand auch Mitstreiter im Verein, wenn mal wieder viele Hände gebraucht wurden.

Der Voerder Schützenverein ist es auch, der von der Hütte profitieren soll, denn sie soll vermietet werden und für Umsatz sorgen. Gerhard Mayr hat aber noch tiefer gehende Vorstellungen. „Besonders in unserer heutigen hektischen Zeit wird durch das gemütliche Beisammensein die örtliche Verbundenheit zu unserem traditionsreichen Verein (im Jahre 1607 gegründet – die Redaktion) und zu Ennepetal gefördert und die Attraktivität für neue Vereinsmitglieder sowie der Zusammenhalt befreundeter Vereine weiter gestärkt.“

Bei der Premiere schmeckte nicht nur der Spießbraten, sondern auch Stimmung und Flair in der Schützenhütte stimmten. Zur Runde zählten auch Bürgermeisterin Imke Heymann, die mit ihrem Ehemann, dem CDU-Fraktionschef Daniel Heymann und dem Ehrenbürgermeister Michael Eckhardt Braten am Spieß drehten.

Erbauer Gerhard Mayr

Der 2. Vorsitzende der Voerder Schützen, Manfred Cramer, sieht den Verein auf gutem Wege in die Zukunft. Schützenoberst Manfred Knebel plauderte am Feuer aus der Geschichte des Vereins, erzählte wie das Schützenheim am Helkenberg mit viel Engagement entstand und sagte: „Ich bin stolz auf unser Heim.“ Vorsitzender André Mayr und der Erbauer der Schützenhütte, Gerhard Mayr, sind sich sicher: „Wir erwarten durch die neue Hütte eine positive Aktivierung der Schützenfamilie.“

 
 

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