Schreiben ist für Christiane Blasius eine Herausforderung

Am Mittwoch, 10.12.2014, fand eine Lesung mit der Schwelmer Autorin Christiane Blasius in der Stadtbücherei Schwelm satt. Sie las aus ihrem Buch „Die Konsequenz des Amokläufers". Im Bild: Christiane Blasius Foto: Bastian Haumann
Am Mittwoch, 10.12.2014, fand eine Lesung mit der Schwelmer Autorin Christiane Blasius in der Stadtbücherei Schwelm satt. Sie las aus ihrem Buch „Die Konsequenz des Amokläufers". Im Bild: Christiane Blasius Foto: Bastian Haumann
Foto: Bastian Haumann

Schwelm..  Das Schreiben ist für Christiane Blasius eine Herausforderung. Und die stellte sie sich gleich mehrfach. Sie veröffentlichte die fantasievolle Geschichte „Gesetz den Fall es gäbe dich“, machte mit dem Roman „Gestern war kein Tag“ auf sich aufmerksam, schrieb den Krimi „Die Putzfrau und der Kommissar“, der in Hagen spielt und hatte am nun zu ihrer Lesung in der Stadtbücherei in Schwelm den Roman „Die Konsequenz des Amokläufers“ dabei, mit dem sie sich einem Tabuthema widmete.

In ihrem Roman geht es um die traumatisierte Manuela, die den Amoklauf ihres Kollegen Holger knapp überlebte. Zusammen mit ihren Psychologen wagt sie den Weg zurück ins Leben.

Weg zurück ins Leben

Auch der zwölfjährige Dick spielt eine Rolle, der das Tagebuch seines Opas findet. Das Tagebuch ist sein Anker und er wehrt sich dagegen, zu glauben, dass sein Opa der durchgeknallte Amokläufer ist, für die ihn alle halten. Und obwohl Manuela und Dick sich nicht kennen, kreuzen sich ihre Wege unweigerlich.

Den Roman „Die Konsequenz des Amokläufers“ schrieb Christine Blasius bewusst unaufgeregt. Trotz des ernsten Themas gibt es auch Passagen im Buch, die den Leser schmunzeln lassen. Denn schließlich gebe es Bücher, die sein so schwer geschrieben, dass man sie gar nicht lesen will. „Davon hat dann keiner was“, sagte die Autorin. Mit ihren Buch versucht sie aufzuzeigen, dass Amokläufer auch Menschen sind. „Und mit diesen Menschen müssen wir und auseinandersetzen, sonst können wir Amokläufe nicht verhindern.“

Im Anschluss an die Lesung konnten die Zuhörer – ein gutes Dutzend Besucher fanden den Weg in die Stadtbücherei – der Autorin noch Fragen stellen und über die Geschichte diskutieren. In der Diskussion ging es vor allem um gesellschaftliche Werte.

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