Pass schafft 50 neue Arbeitsplätze

Ansicht des neuen Pass-Bürogebäudes  von der Hattinger Straße aus.
Ansicht des neuen Pass-Bürogebäudes von der Hattinger Straße aus.
Foto: WR

Schwelm.. Das technische Know-how der Firma Pass ist in aller Welt gefragt. Das Schwelmer Unternehmen mit Sitz an der Berliner Straße ist Systemlieferant für fast alle Automobilfirmen auf dem Globus. Und um auch künftig für das Geschäft gut gerüstet zu sein, braucht das Unternehmen Platz. Deshalb investiert Pass bis Ende 2012 insgesamt vier Millionen Euro in zwei neue Gebäude und schafft rund 50 neue Arbeitsplätze in der Kreisstadt.

„Wir wollen Kernkompetenzen nicht aus der Hand geben, sondern hier am Stammsitz lassen“, nennt Geschäftsführer Burkhard Pass, neben weiteren Familienmitgliedern auch gleichzeitig Gesellschafter des Unternehmens, die Gründe für das Millioneninvestment. Dabei wird das Auslandsgeschäft von den Schwelmern nicht aus dem Blick gelassen. „Wir haben uns in den letzten Jahren besonders stark internationalisiert“, sagt Burkhard Pass.

Produktionsstätten gibt es nicht mehr nur in Osteuropa , sondern nun auch in Mexiko und in China. Entwickelt werde in Schwelm, China sei die verlängerte Werkbank mit Montage.

„Jedes quantitative Wachstum im Ausland bedeutet in Schwelm qualitatives Wachstum“, sagt der Firmenchef auch mit Blick auf Sohn Phillip. Der 27-jährige Diplom-Kaufmann hat ein Studium der Betriebswirtschaft abgeschlossen, Auslandserfahrungen in Amerika und Mexiko gesammelt und ist seit Mai dieses Jahres im Familienunternehmen als Projektmanager tätig.

Unter qualitativem Wachstum versteht Pass vor allen Dingen Entwicklungskompetenz. Das geplante 1200 Quadratmeter große, neue dreigeschossige Verwaltungsgebäude wird an die Rheinische Straße anschließen. In ihm sollen auch die 40 neuen, hochwertigen Arbeitsplätze entstehen. Händeringend sucht Pass zurzeit Ingenieure oder Techniker, die z.B. als Produktmanager, Qualitätssicherungs- und Transportmittelfachkräfte mit daran arbeiten, das Pass seine ehrgeizigen Wachstumsziele auch verwirklichen kann.

Dazu dient auch die neue, 2000 Quadratmeter große Produktionshalle, in der weitere zehn Arbeitsplätze in der Produktion geschaffen werden. Für dieses Bauvorhaben muss das alte Gerdes-Bürogebäude an der Loher Straße der Abrissbirne weichen. Die Abrissgenehmigung für die Immobilie ist beantragt.

Auch in Zukunft ist das unternehmen voll auf Wachstum ausgerichtet. Mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 10 Prozent rechnet Burkhard Pass in den nächsten drei bis vier Jahren. Dass er dabei auf gute und engagierte Mitarbeitern angewiesen ist, ist dem Schwelmer Unternehmer bewusst: „Unsere Mitarbeiter ziehen an einem Strang. Ohne sie läuft gar nichts.“ Auch das nächste Bauvorhaben zeichnet sich schon ab. „In zwei Jahren müssen wir darüber nachdenken, unsere Logistik erheblich zu erweitern“, so Burkhard Pass.

 
 

EURE FAVORITEN