Paddyhats aus Gevelsberg spielen dreimal in Wacken

„The O'Reillys and the Paddyhats“ freuen sich riesig auf die Reise zum Heavy
„The O'Reillys and the Paddyhats“ freuen sich riesig auf die Reise zum Heavy
Foto: WP
Die Gevelsberger Band „The O’Reillys and the Paddyhats“ wird Anfang August drei Konzerte beim Wacken Open Air geben. Die Musiker treten zum ersten Mal beim weltweit größten Heavy-Metal-Festival auf.

Gevelsberg/Wacken.. Über allem thront ein Name: „Iron Maiden“ – weltweite Heavy-Metal-Institution, die während der vergangenen 40 Jahre fast 100 Millionen Platten verkauft hat. Im Schatten dieser Überband wirken die Gevelsberger „The O’Reillys and the Paddyhats“ wie ein Kreisklassespieler neben Lionel Messi. Aber etwas haben die Briten und die Gevelsberger gemeinsam: Beide treten Anfang August beim Wacken Open Air auf, dem weltweit größten Heavy-Metal-Festival.

Vollgas geben auf der „Beer Garden Stage“

Eines haben die Paddyhats den Millionären sogar voraus: Sie dürfen gleich dreimal spielen. Am Mittwoch, 3. August, von 17 bis 18 Uhr, am Donnerstag, 4. August, von 14 bis 15 Uhr und Freitag, 5. August, von 14.15 bis 15 Uhr wollen die sieben Gevelsberger Musiker auf der so genannten „Beer Garden Stage“ Vollgas geben.

„Das ist der absolute Wahnsinn. Wir sind unglaublich stolz darauf. Das ist ein Pfund in einer Bandbiografie“, sagen die beiden Sänger Franz Wüstenberg und Tim Herbrig. Irgendwie war ihre CD bei den Veranstaltern gelandet, die fragten bei den Gevelsbergern an. Und die Paddyhats überlegten nicht lange: Zusage. Die Auftrittszeiten seien auf den ersten Blick nicht so toll, aber am Biergarten sei stets ein Publikum von mindestens 3000 Leuten garantiert. Außerdem sei es ein riesiger Vorteil, dass keine ganz große Band parallel spielt. „Wenn gleichzeitig Iron Maiden auftreten würde, wäre ja niemand mehr bei uns“, sagt Wüstenberg und lacht.

Beeindruckt sind sie von der Organisation: „Derart strenge Regeln und Zeitpläne kennen wir von woanders nicht“, sagen die beiden, die schon öfter als Besucher in Wacken waren. Sich andere Konzerte anzugucken, wollen sich die sieben Musiker, die allesamt dort campen, auch diesmal nicht nehmen lassen. Allerdings: „Ich muss in Wacken auch arbeiten“, sagt Tim Herbrig, der hauptberuflich bei der Wuppertaler Firma Riedel Communications tätig ist und für alle Sicherheitsrelevanten Funksysteme verantwortlich zeichnet.

Kaum Vorbereitungszeit gehabt

Das soll dieses, bis dato in der Bandgeschichte einmalige, Erlebnis allerdings nicht trüben. „Irgendwann habe ich ja auch Feierabend“, sagt Herbrig und lacht. Hat sich die Band denn speziell auf den Auftritt vorbereitet? „Wollten wir eigentlich“, sagt Franz Wüstenberg. Weil so viele Konzerte anstanden, sei das allerdings so gut wie gar nicht im Vorfeld möglich gewesen. Bei Iron Maiden dürfte das auch nicht sehr viel anders aussehen.

 
 

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