Neuentdeckungen in der Stadt

Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, um Neues zu entdecken.

Da las ich kürzlich den Antrag der CDU-Fraktion, die Stadtverwaltung möge doch bitte den grundlegend sanierten Verbindungsweg zwischen der Eichendorffstraße und der Wilhelmshöher Straße mit einem Geländer sichern (wir berichteten am Dienstag darüber). Das ließ mich stutzen. Das dort ein Geländer fehlen sollte, war mir nicht bekannt – wie auch, denn ich hatte nicht einmal vor Augen, dass es diesen Weg überhaupt gibt.

Das wundert mich deshalb, weil ich schon behaupten würde, die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, ganz gut zu kennen. Nicht zuletzt habe ich vor vielen, vielen Jahren auch eine Zeit lang die unmittelbar angrenzenden Berufsbildenden Schulen besucht. Nie ist mir dieser Weg aufgefallen. Dabei ist er nun wirklich nicht versteckt gelegen.

Eines hat mich meine Wissenslücke immerhin gelehrt: Ich sollte öfter genau hinsehen, wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Das lohnt sich in Ennepetal – vielleicht nicht überall, aber doch an vielen Stellen. Und auch nach vielen Jahren Jahren lässt sich immer wieder Neues entdecken.

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