Mutter eines ADHS-Patienten appelliert an die Fachmediziner

Verwaltungschefin Lore Störring und Chefarzt Marc-Andreas Edel von der Fliedner-Klinik
Verwaltungschefin Lore Störring und Chefarzt Marc-Andreas Edel von der Fliedner-Klinik
Foto: Klaus Bröking

Gevelsberg.  Unterstützung für seinen Aufruf an Kollegen, sich für die Behandlung von ADHS-Patienten zu engagieren, erhält Dr. Marc-Andreas Edel von der Mutter eines Patienten aus Ennepetal: „Meine Bitte an die anderen ‘Ärzte, haben Sie den Mut und helfen Sie bei der wichtigen Versorgung der betroffenen Menschen und ihren Familien unbedingt mit. Sie sind so dankbar für jede Hilfe, die ihnen angeboten wird. Sie können es nur nicht immer in die richtigen Worte packen oder zeigen, wie Sie es wollen.“

In der Samstags-Ausgabe unserer Zeitung hatte der Chefarzt der Gevelsberger Fliedner Klinik in dem Artikel „Antwort auf eine Krankheit voll Fragezeichen“ darauf hingewiesen, dass auch viele Mediziner Vorurteile gegen eine in ihren Augen schwer zu behandelnde Modekrankheit ADHS haben.

Die Ennepetalerin, die vielleicht auch wegen der vielen Vorurteile gegenüber der Krankheit anonym bleiben möchte, schreibt in ihrer E-Mail: „Herr Dr. Edel setzt sich wirklich bewundernswert öffentlich mit der Fliedner Klinik für die Problematik von ADHS-Familien ein. Mein Sohn fühlt sich von seinem Kollegen dort sehr kompetent betreut und vor allem menschlich sehr gut angenommen. Da stimmt die Chemie und obwohl er Jahre gemauert hat, ist er doch jetzt froh, dort in Behandlung gegangen zu sein. Und ich verrate mal hier, es geht auch in seinem privaten und beruflichen Leben endlich voran.., die Wutanfälle werden seltener und die Diskussionen sind nicht mehr so heftig.“

 
 

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