Loriot im Leo: Lachmuskeln im Dauereinsatz

Ihre „Liebe im Büro“ bleibt unerfüllt: Firmenchef Karl-Heinz Meltzer (Marc Neumeister) und seine treue Sekretärin Renate Dinkel (Anke Windgassen).
Ihre „Liebe im Büro“ bleibt unerfüllt: Firmenchef Karl-Heinz Meltzer (Marc Neumeister) und seine treue Sekretärin Renate Dinkel (Anke Windgassen).
Foto: WP

Ennepetal..  Nach einem zweistündigen Feuerwerk für die Lachmuskeln der Premierenbesucher stand das Ensemble des Leo-Theaters auf der Bühne des Hauses Ennepetal und genoss den großen Beifall. Der stellvertretende künstlerische Leiter Marc Neumeister und die „alten Hasen“ Aaron Heiß, Marika Kotulla und Karin Schwarz stellten mehrmals Anke Windgassen und Hugo Boecker in den Mittelpunkt. Die beiden Schauspieler waren erst im August dieses Jahres beim Casting entdeckt worden. Nun hatten sie ihre erste Premiere absolviert – und allen Grund zum Feiern und gefeiert werden.

Erstmals Premiere zur Mittagszeit

„Loriot II“, eine „runderneuerte Fassung“ mit Sketchen und kurzen Wortwitzen verschönerte den recht vielen Besuchern, die zuvor beim Frühstücksbüffett die Qual der Wahl hatten, den sonntäglichen Mittag. Das war auch neu im Leo-Theater: eine Premiere am Sonntag zur Mittagszeit.

Der Bühnenvorhang hatte sich noch nicht ganz geöffnet, jazzige Klänge waren noch als Vorspiel zu hören, da setzte schon der erste Beifall ein. Das Publikum war gut eingestimmt, und wie sich im Laufe der Vorstellung herausstellte, kannte es wohl jeden Satz, der aus Loriots Feder stammt. Das typische Eingangsbild: Marc Neumeister sitzt auf dem berühmten Loriot-Sofa und kündigt die Szenen an.

„Der Konzertbesuch“ war der erste Programmpunkt, und das Publikum lachte erstmals laut los und kam dann im Lauf der Vorstellung gar nicht mehr so richtig aus dem Lachen heraus. Alle Dauerbrenner wie die Begegnung der Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner einschließlich Quietscheentchen in der Badewanne, das berühmte Ei und der Besuch bei der Eheberatung sowie die Hoppenstedts, das alles ist schon längst „Kult“.

Unbeschwertes Theatervergnügen

Aber Theaterleute wissen: Das Leichte darzustellen, ist immer das besonders Schwere. Und die Besucher genossen das Leichte, Loriots Beschreibungen von Alltagssituationen und die Komik, die sich bei ihm in den Alltag hinein schleicht. „Loriot II“ bringt auch Sketche auf die Bühne, die bisher weitgehend nur im Fernsehen zu sehen waren.

Die Mischung aus Altbewährtem und neuen Anekdoten wird wohl auch künftig ein Garant für ein unbeschwertes Theatervergnügen sein.

INFO:

Weitere Vorstellungen gibt es am Sonntag, 17. Januar, um 11 Uhr (mit Frühstücksbüffet), und am Sonntag, 24. Januar, um 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen).

Der Eintritt mit Frühstück beträgt 25 Euro (ermäßigt 23 Euro), mit Kaffee und Kuchen 17 Euro (15 Euro).

Tickets gibt es im Theaterbüro im Haus Ennepetal, Gasstraße 10, 02333/8697755 (montags, mittwochs und freitags von 11 bis 14 und von 16 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 11 bis 14 Uhr) sowie im Internet unter www.leo-theater.de

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen