Letztes Grundstück am Winterberg ist verkauft

Schwelm..  Die Stadt hatte darauf gesetzt, jetzt liegt es Schwarz auf Weiß vor: Das Baugebiet Winterberg lockte viele auswärtige Familien nach Schwelm. Nahezu jedes zweite der insgesamt 66 Grundstücke gingen an Käufer, die zuvor in einer anderen Stadt lebten.

Dies teilte die Stadtsparkasse Schwelm mit, und zwar aus gegebenen Anlass. Am Donnerstag wurde um Punkt 16 Uhr der Verkauf des letzten Grundstückes des Baugebietes Winterberg beurkundet. Damit ist das Neubaugebiet nun komplett vermarktet.

Notariell besiegelt

Der Vorstandsvorsitzende der Städtischen Sparkasse zu Schwelm Michael Lindermann und LBS-Gebietsleiter Jascha Volkenborn freuen sich über die „äußerst erfolgreiche Abwicklung“ des Neubaugebietes Winterberg. Am Donnerstag wurde der Verkauf des letzten Grundstückes beim Notar besiegelt.

Die Entwicklung des Wohngebietes war vom Start weg eine Erfolgsgeschichte, die durch die schnelle Komplett-Vermarktung nun ihren gebührenden Abschluss findet. Keine drei Jahre ist es her, als am 27. September 2013 zwischen der Stadt Schwelm und der S-Projekt Schwelm GmbH, ein im Juli 2013 gegründetes Tochterunternehmen der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, die Verträge zur Erschließung des Wohngebietes Winterberg unterzeichnet wurden.

Michael Lindermann und Jascha Volkenborn können nun auf eine von Erfolg gekrönte Zeit zurückblicken. Geplant war der Verkauf aller 66 Grundstücke (38 0000 Quadratmeter Bauland) in einem Zeitraum, der realistisch innerhalb von fünf Jahren, maximal aber von zehn Jahren erwartet wurde. Dieser Zeitraum wurde deutlich unterschritten. Gerade mal zwei Jahre und acht Monaten dauerte es, bis auch das letzte Grundstück einen Käufer fand. Es spiegele das große Interesse an Baugrundstücken mit einer individuellen Wohnhausgestaltung in Schwelm wider, teilte die Stadtsparkasse in einer Mitteilung dazu mit.

Der rasche Verkauf aller 66 Grundstücke hat für die Stadt einen wichtigen Effekt. Schwelm kann sich über viele neue Bürger freuen, denn das Neubaugebiet hoch über der Stadt zog auch viele Familien aus den Nachbargemeinden an.

In Zahlen bedeutet das konkret, so die Sparkasse: 51 Prozent der Erwerber sind Schwelmer, 49 Prozent sind Neubürger. Von ihnen kommen 17 Prozent aus Wuppertal, sechs Prozent aus Ennepetal und 26 Prozent aus anderen Städten.

 
 

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