Konzert eines imposanten Klangkörpers in der Erlöserkirche

Gevelsberg..  Der Wegweiser Chor aus Gevelsberg begeisterte über 400 Konzertgäste in der ausverkauften Erlöserkirche. Schon eine halbe Stunde vor Einlass versammelten sich die ersten Konzertbesucher auf dem Kirchplatz Punkt halb acht füllte sich dann der Altarraum mit den 39 Sängerinnen und Sängern sowie der exzellenten Begleitband.

Heimat beim CVJM

Im ersten Teil des Abends stand die Vorstellung der neuen CD „Die schönsten Lieder des Wegweiser Chors“ im Mittelpunkt des Programms. In einem stimmungsvollen Mix aus Balladen, Hymnen und Worship-Songs zeigte sich hier die ganze musikalische Bandbreite des Chores, der seit der Schließung des Gemeindehauses in der Schnellmark vor einigen Jahren im CVJM Gevelsberg e.V. ein neues Zuhause gefunden hat. Schnell sprang der Funke auf die Konzertbesucher über. Besonders beeindruckte die Solostimmen. Hier kann der Chor wahrlich aus dem Vollen schöpfen.

Unterstützt wurde der Chor, der von Timo Gonschior geleitet und am Piano begleitet wird, auch in diesem Jahr wieder von einer dreiköpfigen Band. Andreas Wagener an der Gitarre, Felix Ploner am Bass und Steffen Schmidt am Schlagzeug sorgten für den richtigen Groove, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.

Schmidt und Gonschior haben auch die zehn Stücke, die sich auf der CD finden, produziert und arrangiert. „Die Instrumente haben wir in meinem Tonstudio, das sich in meinem ehemaligen Jugendzimmer in Hagen befindet, aufgenommen“, erzählt Schmidt. Die Choraufnahmen hätten dann in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Ennepetal-Oberbauer stattgefunden.

Herausgekommen ist eine CD, die eindrücklich die musikalische Vielfalt des Chores zeigt. Für 10 Euro ist sie jetzt bei Euronics Meckel und im kleinen Buchladen erhältlich.

„Die Produktion unserer CD war sehr kostenintensiv. Trotzdem wollen wir einen Teil der heutigen Konzerteinnahmen wieder dem Ökumenischen Hospiz Emmaus spenden“, erklärte Nicole Lenz und bat während des Konzertes Beate Hille, die sich ehrenamtlich im Hospiz engagiert, auf die Bühne. Zusammen mit Kai-Uwe Ploner überreichte Nicole Lenz einen Scheck über 1000- Euro, wofür sich Beate Hille herzlich bedankte.

Nach der Konzertpause, in der der Freundeskreis Lukaskirche wieder für die Bewirtung der Konzertgäste gesorgt hat, wurde es adventlich und vorweihnachtlich. Mit stimmungsvollen Advents- und Weihnachtsliedern, bei denen zum Teil die Konzertgäste eingeladen waren, mit zu singen, drückte der Chor die Vorfreude auf das Weihnachtsfest aus.

Irisches Segenslied als Zugabe

Auch in diesem Konzertteil präsentierte sich der Chor als imposanter Klangkörper, der seine Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder mit ausgefallenen Arrangements überraschte. Besonders „Oh du fröhliche“ das in einem neuen, swingenden Gewand daherkam, begeisterte das Publikum. Mit einem alten irischen Segenslied als Zugabe verabschiedete sich der Chor bei seinen Konzertgästen.

 
 

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