Joey Kelly plaudert über sein extremes Leben und die Musik

Joey Kelly musste nach seinem Auftritt bei der Kulturgemeinde viele Autogramm-Wünsche erfüllen.
Joey Kelly musste nach seinem Auftritt bei der Kulturgemeinde viele Autogramm-Wünsche erfüllen.
Foto: Hans-Jochem Schulte
Joey Kelly hat, das weiß fast die ganze Republik, eine Menge Talente. Er ist Musiker, erfolgreicher Unternehmer und Extremsportler, also ein Mann, der nie aufzugeben scheint, der plaudern kann und sein Publikum regelrecht umgarnt. Das zeigte auch Kellys Besuch bei der Kulturgemeinde Ennepetal.

Ennepetal.. Auf der Leinwand war sein Gesicht zu sehen, von Strapazen gezeichnet. Als aber Katrin Pawlick von der Kulturgemeinde Ennepetal Joey Kelly willkommen hieß, stand eher ein Sonnyboy auf der Bühne des Reichenbach-Gymnasiums, ein freundlicher Mann, der alles sein könnte: Handy-Verkäufer, Unterhalter, Werber.

Später Manager der Kelly-Familie

Erst führte er die geneigten Zuhörer in die Kelly-Familie ein, die in Fußgängerzonen musizierte und die Karriereleiter immer höher kletterte, bis zigtausend Menschen in Stadien, ja fast in aller Welt, den Melodien lauschten. Und Joey Kelly war immer dabei, als Kind, als Mitglied der Musikgruppe und später als Manager.

Auch so ganz nebenbei begann seine sportliche Tätigkeit und mit viel Ehrgeiz quälte er sich durch Wüstensand, bezwang Urwälder und zog den Lastschlitten bis zum Südpol. Kameras waren immer dabei. Vor der Kulturgemeinde ließ er Bilder sprechen und sein Kommentar mit Blick auf die Leinwand war am Abend sehr oft zuhören. „Das ist ja Wahnsinn!“ Damit meinte er sein eigenes Tun.

Zwischendurch fand er respektvolle Worte für seinen Vater, was ihm Beifall einbrachte. Joey Kellys Botschaft ist einfach und schwer zugleich. „Man muss sich Ziele setzen im beruflichen wie im privaten Bereich. Anstrengung, Motivation und Organisation!“ Das sind seine Zauberwörter.

Joey Kelly ist ein sympathischer Selbstvermarkter

Nun, Joey Kelly ist ein sehr guter und sympathischer Selbstvermarkter. Er ist eben ohne Limit, wie der Vortrag auch hieß. Symbolträchtig das Gastgeschenk, das Katrin Pawlick mit treffenden, herzlichen Worten für die Kulturgemeinde überreichte: eine „Hängematte to go“, für alle Fälle, wenn auch der Meister mal beim Abenteuer müde werden sollte. Joey Kelly beschenkte aber auch das Publikum. Jeder durfte sich eine CD mit Musikaufnahmen der Kelly-Familie mit nach Hause nehmen – umsonst.

 
 

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