Jetzt spricht Burkhard Pass

Burkhard Pass.
Burkhard Pass.
Foto: WP

Schwelm.  Pass Invest als Eigentümerin der Brauerei fühlt sich zu unrecht von der Politik an den Pranger gestellt. „Wir haben zu keiner Zeit unser Nutzungskonzept für die Fläche umgestoßen“, sagte gestern Burkhard Pass dieser Zeitung.

Damit reagiert der Unternehmer auf den vom Stadtrat gefassten Beschluss, den Bebauungsplan Brauerei nicht zu verabschieden, sondern die entsprechende Vorlage in den zuständigen Fachausschuss zurückzuverweisen. Grund war eine überraschend im Rathaus eingegangene Stellungnahme von Pass Invest. In der hatte der Investor sich gegen die ausschließliche Festschreibung von Einzelhandel im Erdgeschoss ausgesprochen.

Planer hatte Konzept gezeigt

„Dass, was jetzt verlangt wird, ist eine Einschränkung unserer Nutzungsmöglichkeiten. Da soll in die Werthaltigkeit unseres Eigentums eingegriffen werden“, so der Schwelmer Unternehmer. Bereits am 23. Februar 2012 habe der von ihm beauftragte Architekt Klaus Lange im Rathaus Bürgermeister Jochen Stobbe in Anwesenheit der Bauordnung, des Denkmalschutzes und der Stadtplaner das entsprechende Nutzungskonzept dargelegt. Der ursprüngliche B-Plan sah ein Mischgebiet vor, schloss lediglich Beherbergungsgewerbe, Gartenbaubetriebe, Tankstellen und Vergnügungsstätten aus. Der vor 14 Tagen geänderte B-Plan schreibt nun ausschließlich Einzelhandelsnutzung vor. Burkhard Pass kritisiert das Verfahren: „Wir haben die Änderung des B-Plans aus der Zeitung erfahren, mit uns hat keiner gesprochen.“ Die Absicht von Pass Invest sei es, dort Einzelhandel zu installieren. Es müsse aber auch die Möglichkeit geben, bei Leerständen die Flächen einer anderen Nutzung zuzuführen. „Mit uns hat vor der B-Plan-Änderung keiner gesprochen, ich biete natürlich Gespräche an.“

 
 

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