Jetzt sind die Bürger bei der Rathauszentralisierung gefragt

Dies könnte eine Variante sein: Würde die Gustav-Heinemann-Hauptschule nach den Plänen des Schwelmers Uwe Hugendick umgebaut, wäre ein Atrium fest eingeplant.
Dies könnte eine Variante sein: Würde die Gustav-Heinemann-Hauptschule nach den Plänen des Schwelmers Uwe Hugendick umgebaut, wäre ein Atrium fest eingeplant.
Foto: Uwe Hugendick

Schwelm..  Diese Frage scheint die Stadt Schwelm aktuell zu bewegen wie kaum ein anderes Thema: Wo soll sinnvoller Weise die Stadtverwaltung zentralisiert werden? Eben diese kommt nun ihrem politischen Auftrag durch den Finanzausschuss nach und lädt für Donnerstag, 17. Dezember, ab 18 Uhr zur Bürgerversammlung in die Gustav-Heinemann-Schule, Holthausstraße 15, ein.

Diese erste Bürgerversammlung soll sich ausschließlich mit dem Standort eines neuen Schwelmer Rathauses befassen, eine zweite – Termin und Ort werden noch bekannt gegeben – mit dessen Ausgestaltung. Die Standortfrage reduziert sich auf zwei Alternative, denn die Politiker des Finanzausschusses beschlossen ebenfalls, dass der Umbau und eine Erweiterung des Rathauses an der Hauptstraße 14 nicht mehr weiter verfolgt werden soll.

Verwaltung beantwortet alle Fragen

Heißt: Zur Debatte am 17. Dezember steht zum einen ein kompletter Neubau in der Innenstadt, genauer: am bisherigen Verwaltungsstandort an der Moltkestraße. Variante B lautet: Umbau der im Sommer kommenden Jahres auslaufenden Gustav-Heinemann-Schule zum Rathaus. Für beide Alternativen haben sich Lager mit Befürwortern gebildet, die sich seit geraumer Zeit gegenseitig die Vor- und Nachteile aufrechnen. Kosten oder Lage? Wie gut sind die Pläne realisierbar? Wie hoch sind die zu erwartenden Erlöse beim Verkauf der Gebäude? Sollte die Gustav-Heinemann-Hauptschule doch als Schulraum erhalten bleiben? Das sind die Fragen, die derzeit heiß diskutiert werden.

Nun sollen die Schwelmer Bürger nach ihrer Meinung gefragt werden, wo das neue Rathaus, in dem alle bislang dezentralen Dienststellen zusammengefasst und auch Stadtbücherei und Musikschule ein neues Zuhause finden sollen, am Ende entstehen soll.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Gabriele Grollmann werden Verwaltungsmitarbeiter darstellen, warum eine Zentralisierung des Rathauses ein notwendiger Beitrag zur Konsolidierung der maroden Finanzen ist. Sie werden das Thema faktisch erläutern und auf die Fragen der Bürger antworten. „Es werden ausschließlich themenbezogene Fragen zugelassen, also Fragen zum Thema Standort eines zentralisierten Schwelmer Rathauses“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Damit möglichst viele zu Wort kommen, ist die Redezeit begrenzt; einzelne können nicht zahlreiche Redebeiträge anmelden. Die Versammlung wird von der Schwelmer Journalistin Britta Kruse und dem Redaktionsleiter dieser Zeitung, Stefan Scherer, moderiert.

 
 

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