Großer Star fürs kleine Publikum

Der christliche Entertainer und Bauchredner Daniel Kallauch gastierte mit seiner Puppe Willibad im Zentrum für Kirche und Kultur.
Der christliche Entertainer und Bauchredner Daniel Kallauch gastierte mit seiner Puppe Willibad im Zentrum für Kirche und Kultur.
Foto: IKZ

Gevelsberg..  „Mein Enkel ist erst vier Jahre alt und er kennt schon alle seine Lieder auswendig“, versichert Thomas Werner. Und der Großvater und Pastor freut sich, dass er den kleinen und großen Menschen in genau zwei Wochen, am Dienstag, dem 27. Januar, ab 17 Uhr, eine in seinen Augen ganz besonderer Veranstaltung im Zentrum für Kirche und Kultur anbieten kann. „Mit Daniel Kallauch kommt der wohl bekannteste christliche Kinder-Liedermacher nach Gevelsberg. Seine Lieder werden in jedem Kindergarten gesungen“, sagt Thomas Werner.

Daniel Kallauch hat inzwischen 30 CDs eingespielt. Der Kinderkanal im Fernsehen, Super RTL und das ZDF zeigen regelmäßig seine Musikclips. In zwei Spielfilmen hat der Künstler mitgewirkt und etwa 30 000 Menschen sehen pro Jahr seine Shows live. Und, Daniel Kallauch hat es nicht weit nach Gevelsberg. Mit seiner Frau Anke und drei Kindern wohnt er im Ennepe-Ruhr-Kreis, genauer gesagt in Hattingen.

Persönlich kennengelernt

Kallauch will in dem ehemaligen Gevelsberger CVJM-Heim kein Kinderkonzert geben. Er ist der Mittelpunkt einer Familienshow, „bei der wir die jungen und die älteren Besucher auch nicht trennen wollen“, sagt Pastor Thomas Werner. Die Familien sollen zusammen sitzen. Die Kinder dürften ruhig mal aufstehen, wenn sie sich nicht mehr konzentrieren könnten. Kallauch selbst glaubt, seine Show sei für Kinder ab fünf Jahren oder ab Besuch der Grundschule geeignet. Werner meint, dass es auch schon früher geht. Sein vierjähriger Enkel sei schließlich der beste Beweis dafür.

Kallauch und Thomas Werner haben sich im vergangenen Jahr persönlich kennengelernt. „Es war bei einer Tagung zum Thema Kindergottesdienste in der Dortmunder Nicolaikirche“, erzählt der Pastor. Der Künstler habe zwei Konzerte gegeben und Seminare durchgeführt. „Wir sind ins Gespräch gekommen und ich habe ihn gefragt, ob er nicht einmal nach Gevelsberg kommen möchte“, so der Geistliche. Im Januar sei dann plötzlich im Terminkalender des christlichen Künstlers ein Tag frei gewesen, „da hat er mich dann angerufen.“

Und wenn Werner so redet, dann gewinnt man schnell den Eindruck, dass er sich vielleicht noch mehr über den Besuch von Willibald freut. Das ist ein Spaßvogel, den der Künstler mit auf die Bühne bringt. Die Gespräche mit der Handpuppe - im wahrsten Sinne aus dem Bauch heraus - verbreiten auch die Botschaften des Künstlers.

Es geht um den verlorenen Sohn

Wenn Willibald zum Beispiel sich bei einem für ihn misslungenem Fußballspiel mit seinem Vater als Trainer der Mannschaft verkracht, dann steht das in der Bibel. „Es geht dann um den verlorenen Sohn“, sagt Thomas Werner, der hofft, dass möglichst viele Menschen ins Zentrum für Kirche und Kultur kommen werden, um die Familienshow am 27. Januar zu sehen, bei der der Veranstalter die Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg ist.

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