Freifunk ist Gebot der Stunde

Im Rathaus unterzeichnen Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Christoph Haas die Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von „Freifunk-Routern“ in städtischen Gebäuden.
Im Rathaus unterzeichnen Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Christoph Haas die Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von „Freifunk-Routern“ in städtischen Gebäuden.
Foto: Privat

Schwelm..  Für Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann ist die Förderung des Freifunks das Gebot der Stunde. Daher unterzeichnete sie jetzt in ihrem Dienstzimmer im Schwelmer Rathaus gemeinsam mit Christoph Haas, Vorsitzender des Vereins Freifunk-EN, eine Kooperationsvereinbarung. Damit wird auch eine Forderung der Schwelmer Kommunalpolitik eingelöst.

Engmaschige Versorgung

Die Stadt will den Freifunkgedanken in Schwelm zeitnah durch den eigenständigen Betrieb von diversen Freifunkroutern unterstützen. Und: Sie will die Aktivitäten der Freifunk-EN e.V. unterstützen, wie die Stadtverwaltung deutlich macht. Diese verpflichtete sich nun, an diversen Standorten für eigene Zwecke DSL- oder ähnliche Internetanschlüsse zu unterhalten. Freifunk-EN installiert und betreibt an den genannten Standorten dann eigenständig Freifunkrouter und nutzt dafür den jeweils vorhandenen Internet-Zugang.

Wo Menschen auch stehen und gehen: Sie möchten jederzeit das Internet nutzen können, was aber nur möglich ist, wenn ein „Netz“ besteht. Freifunk bedeutet, Bürgern möglichst engmaschig einen kostenlosen und freien Zugang zum Internet an jedem Ort zu ermöglichen. Die dafür notwendige technische W-LAN-Verbindung wird geschaffen, indem man Zugangspunkte mit Routern ermöglicht. Geschäfte und auch Restaurants mit Internet erstehen diese kleinen Geräte, um ihren Kunden mehr Service und Komfort zu bieten. Je enger das Router-Netz, umso dichter der Empfang. Der im vergangenen Jahr gegründete Verein Freifunk-EN hat sich zum Ziel gemacht, den Aufbau des Netzes in den Städten des EN-Kreises voranzutreiben. Gabriele Grollmann möchte das Freifunknetz gern engmaschig ziehen, z.B. auch mit Blick auf die Neue Mitte in der Innenstadt und den Schwelmer Feierabendmarkt. Aber auch wichtige Einrichtungen außerhalb des Zentrums wie Schloss Martfeld würde die Bürgermeisterin gern mit Freifunk versorgt wissen.

 

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