Freifunk für Kontakt in die alte Heimat

Gevelsberg..  Freifunk wird besonders intensiv in den Flüchtlingsunterkünften genutzt. Die meisten Unterkünfte in NRW haben jedoch leider noch kein freies, kostenloses WLAN. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sieht die Situation besser aus.

In Witten, Sprockhövel und Ennepetal wurden bereits mehrere größere Unterkünfte mit Freifunk ausgestattet. Jetzt haben die ehrenamtlichen Freifunker des im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. in Kooperation mit dem Freifunk Rheinland e.V. und der Stadt Gevelsberg auch die neue Erstaufnahmeeinrichtung des Kreises am Sinnerhoop mit dem barrierefreien Internetzugang über WLAN ausgestattet. Die zukünftigen Bewohner des ehemaligen Autohauses können dabei auf die beste verfügbare Geschwindigkeit zurückgreifen.

Router ab 20 Euro

Freifunk sucht noch mehr Anwohner, die ihr Internet über Freifunk rechtssicher mit den Bewohnern der umliegenden Häuser, und möglicherweise dezentralen Unterkünften, teilen. Mit einem günstigen Freifunk-Router ab 20 Euro kann jeder sein Internet teilen. 600 solcher Router gibt es bereits im Kreisgebiet. Wenn Geflüchtete in der Nachbarschaft untergekommen sind, kann man ihnen so ganz einfach helfen, um zum Beispiel den Kontakt mit der Familie aufrecht zu erhalten, denn für die meisten Geflüchteten ist das Internet der einzige Kommunikationsweg in ihre Heimat.

 

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