Erinnerung an den ersten Kuss und das erste Bier

Laura Dicke
40 Jahre nach seiner Schulentlassung feiert der Abi-Jahrgang 1976 des Märkischen Gymnasiums Schwelm ein Wiedersehen im Restaurant Neuenhof. Lutz Käseberg
40 Jahre nach seiner Schulentlassung feiert der Abi-Jahrgang 1976 des Märkischen Gymnasiums Schwelm ein Wiedersehen im Restaurant Neuenhof. Lutz Käseberg
Foto: Laura Dicke

Schwelm.  Zu einem lang ersehnten Wiedersehen kam es im Restaurant Neuenhof. Nach 40 Jahren traf sich dort der Jahrgang 1976 des Märkischen Gymnasiums Schwelm zum ersten Klassentreffen nach der Schulentlassung. Nach solch einer langen Zeit verliert man sich schnell aus den Augen. Umso schöner war es dann, sich endlich mal wiederzusehen.

Frauen haben Schwelm verlassen

16 der ursprünglich 25 Schüler und Schülerinnen waren der Einladung gefolgt. Ganz besonderer Ehrengast war der ehemalige Klassenlehrer Herr Niermann. Nach 40 Jahren ohne jeglichen Kontakt war für die beiden Organisatoren Petra Schaffer und Lutz Käseberg eine Kontaktaufnahme nicht ganz so einfach. Über das Internet und über Telefonate fanden sie jedoch die meisten der ehemaligen Klassenkameraden wieder. „Ich habe in Telefonbüchern gesucht, mögliche Bekannte und Verwandte von Klassenkameraden kontaktiert und irgendjemand hatte sogar noch eine alte Klassenliste“, erzählte Petra Schaffer, die nun in Stuttgart wohnt. Auch die Tatsache, dass viele der Ehemaligen weggezogen sind, machte die Suche nicht unbedingt leichter. Im Gespräch ist den ehemaligen Schülern und Schülerinnen beim Treffen jedoch aufgefallen, dass alle Frauen weggezogen sind, während noch beinahe die Hälfte der Männer in Schwelm und Umgebung wohnt.

Einige der Ehemaligen nahmen für das Treffen die Reise aus Hamburg, München, Nürnberg und eben aus Stuttgart auf sich. Eine Reise die sich gelohnt hat. Denn am Abend wurde der alten Zeiten gedacht, an die jährlichen Klassenfahrten zum Beispiel nach Marburg, Berlin oder München und natürlich auch an das erste Bier oder den ersten Kuss. Besonders interessant war es jedoch, endlich mal die damaligen Schulfreunde wiederzusehen. „Einige habe ich nicht erkannt und andere wiederum haben sich kaum verändert“, berichtete Lutz Käseberg. Gemeinsam verbrachten sie noch einen schönen Abend bei Speis und Trank. Nach 40 Jahren hat man sich bekanntlich viel zu erzählen.