Ein geteiltes Kunstwerk, das verbindet

Ein halbes Bild, geschaffen von Mitgliedern der Künstlervereinigungen Portaelskring Vilvoorde und Kunstraum EN hat seinen Platz im Industriemuseum gefunden. Gestern luden Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp als Sprecher des Förderkreises Industriekultur und Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen zur Vorstellung des Werkes ein. Künstler beider Vereinigungen hatten das zehn Meter breite Bild im Industriemuseum gemalt. Zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Vilvoorde war es im vergangenen Jahr in Belgien gezeigt und dann in der Mitte geteilt worden. Die rechte Hälfte ist nun in Vilvoorde im Kulturzentrum „Het Bolwerk“ zu sehen, die linke Hälfte im Industriemuseum Ennepetal. Vertreter beider Künstlerkreise, darunter aus Vilvoorde neben Natacha Dimovska auch Pierre Bogaerts, der gemeinsam mit Werner Kollhoff vom Kunstraum EN das Projekt initiiert hatte, Mitarbeiter des Industriemuseums und aus der Ennepetaler Politik kamen gestern zur Enthüllung des Bildes in der ersten Etage des Museums an der Neustraße. „Das Bild beweist unsere Freundschaft“, sagte Johan Serkeyn, der bei der Stadt Vilvoorde für Kultur zuständig ist. Die Maschinen, die es zeigt, stünden in den Straßen Vilvoordes ebenso wie in denen Ennepetals. Die alte Metallindustrie bilde ein Band, dass beide Städte verbinde. Text/Foto: Hartmut Breyer

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